Ambulante Pflege Wien

Auf dem Bild sind ein Zimmer und dessen Schlüssel, zu sehen.
Kategorien: Pflege, Pflege und Betreuung

Einleitung

Viele pflegebedürftige Menschen möchten so lange wie möglich in der gewohnten Umgebung verbleiben. Die ambulante Pflege macht dies möglich. Das vielfältige Leistungsangebot bietet die bestmögliche Versorgung in der vertrauten Umgebung. HeldYn gibt Ihnen alle wichtigen Infos, rund ums Thema ambulante Pflege!

Was versteht man unter ambulanter Pflege?

Unter der ambulanten Pflege versteht man die umfassende Pflege im eigenen Zuhause. Deshalb wird diese auch häusliche Pflege genannt. Die Betroffenen werden je nach Bedarf mehrmals täglich (oder wöchentlich) von pflegenden Angehörigen oder einem ambulanten bzw. mobilen Pflegedienst versorgt. Sie unterstützen Pflegebedürftige und ihre pflegenden Angehörigen bei alltäglichen Aufgaben, sodass pflegende Angehörige entlastet werde können. Ambulante Pflege kann von pflegebedürftigen Personen oder ihren Angehörigen beantragt und der Pflegedienst frei gewählt werden. Notwendige Leistungen und die Finanzierung werden vorab geklärt. [1]

Für wen ist ambulante Pflege geeignet?

Die folgenden Personen sind für ambulante Pflege geeignet:

  • Chronisch erkrankte Personen
  • Kurzzeitig erkrankte Personen
  • Menschen mit einer Behinderung
  • Pflegebedürftige Menschen jeden Alters
  • Personen, denen eine häusliche Krankenpflege ärztlich verordnet wurde

Beispiel:

Frau Knezicek leidet an einer chronischen Krankheit. Je nach Tagesverfassung fallen ihr einfache Alltagsaufgaben schwer. Ihre Tochter Marie macht sich Sorgen um ihre Mutter, da sie alleine zuhause lebt und oft einsam ist. Sie schlägt ihr einen mobilen Pflegedienst vor, der sie tagtäglich (und wenn nötig) unterstützen kann.

Welche Leistungen bietet die ambulante Pflege?

Pflegedienste verfügen über ein breites Spektrum an Aufgaben und Leistungen. Die konkreten Aufgaben werden individuell mit den Betroffenen abgesprochen. Oft findet die ambulante Pflege in enger Zusammenarbeit mit pflegenden Angehörigen statt. Diese können von den Pflegekräften Tipps für die Grundpflege bekommen. Meist kommen Pflegedienste langfristig zum Einsatz und unterstützen Familien über mehrere Jahre. Die Pflege kann aber auch je nach Bedarf vorübergehend zum Einsatz kommen, beispielsweise nach einem Unfall oder Krankenhausaufenthalt. Die folgenden Stichpunkte geben einen Überblick über die Leistungen des Pflegedienstes:

  • Körperbezogene Pflegemaßnahmen (Grundpflege): Dazu gehören z.B. Hilfe bei der Körperhygiene, beim An- und Ausziehen, beim Toilettengang, beim Treppensteigen oder der Einnahme von Mahlzeiten.
  • Hauswirtschaftliche Tätigkeiten: z.B. Hilfe beim Putzen der Wohnung, Einkaufen, Kochen etc.

Auf dem Bild ist eine Frau zu sehen, die gerade ein Gericht kocht und vorbereitet.

  • Betreuung und Unterstützung im Alltag: Pflegende begleiten ihre Klient:innen z.B. bei Terminen, machen Spaziergänge und begleiten sie zu kulturellen Veranstaltungen.
  • Beratung der Klient:innen und Angehörigen: Pflegekräfte beantworten pflegerische Fragen und vermitteln Hilfsdienste, wie z.B. Essen auf Rädern und Krankentransporte.
  • Häusliche Krankenpflege: Gegebenenfalls können Pfleger:innen auch bei Bedarf Medikamente oder Injektionen verabreichen oder Verbände wechseln.

Einige ambulante Pflegedienste bieten zusätzliche Betreuungsleistungen an. Unter anderem zählen dazu die Palliativpflege für schwerstkranke Menschen und sterbende Menschen oder die außerklinische Pflege für Personen mit einer äußerst intensiven Pflegebedürftigkeit.

Welche Formen der ambulanten Pflege gibt es?

Die ambulante Pflege kann, je nach Bedarf und belieben der pflegebedürftigen Person, mehrere Formen haben. Pflegebedürftige Menschen sollten, wenn möglich, selbst entscheiden, wo und von wem sie gepflegt werden möchten. Nicht nur Menschen, die in ihrem eigenen Zuhause gepflegt werden, profitieren von ambulanten Pflegediensten. Auch Bewohner:innen des Betreuten Wohnens oder von Senioren WG’s profitieren gleichermaßen.

  • Häusliche Pflege

Die meisten Pflegebedürftigen werden zuhause gepflegt. Viele nutzen unterstützende Leistungen durch ambulante Pflegedienste. Die Pflegekräfte übernehmen Verantwortung und entlasten die pflegenden Angehörigen.

  • Betreutes Wohnen

Beim betreuten Wohnen werden Senior:innen von ambulanten Pfleger:innen unterstützt. Die häuslichen Pflegedienste helfen den Bewohner:innen bei der täglichen Grundpflege und übernehmen die Behandlungspflege.

  • Senioren WG

Die medizinische Versorgung in Senioren WGs übernehmen die ambulanten Pflegedienste. Denn die Person, die in einer Senioren WG allgemein betreuende und hauswirtschaftliche Tätigkeiten ausübt, ist zur medizinischen Versorgung nicht befugt.

  • Verhinderungspflege

Sind pflegende Angehörige oder die Hauptpflegeperson verhindert, springt die Verhinderungspflege für sie ein. Mobile Pflegedienste eignen sich besonders gut, denn das Pflegepersonal vertritt die Hauptpflegeperson und bietet ein ganzheitliches Pflegeangebot. Diese beinhaltet neben der Grundpflege auch medizinische Behandlungen. Die Vertretung dokumentiert die Pflege, damit die Behandlungsmaßnahmen von der Hauptpflegeperson nachvollzogen werden können.

Welche Dienstleister für ambulante Pflege gibt es?

Zu den mobilen und ambulanten Pflegediensten zählen beispielsweise die Heimhilfe, Hauskrankenpflege oder das „Essen auf Rädern“. [2]

Doch wie findet man diese Pflegedienste? Die Krankenkassen stellen kostenlos einen Überblick über zugelassene Pflegedienste zur Verfügung. Die Liste beinhaltet auch einen Leistungs- und Preisvergleich. Oft werden ambulante Pflegedienste von Kirchen und Wohlfahrtsverbänden (z.B. Caritas) betrieben. Es gibt aber auch private Unternehmen. [2]

Von wem darf ambulante Pflege durchgeführt werden? 

Mobile Pflege wird von Pflegeassistent:innen, Pflegefachassistent:innen, Heimhelfer:innen und diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger:innen durchgeführt. Die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen, wie Haus- und Fachärzt:innen sowie Physiotherapeut:innen, steht im Vordergrund. Sie ist für eine optimale Versorgung zuhause unumgänglich.

Die Heimhilfe unterstützt Pflegebedürftige bei der Haushaltsführung (z.B. Einkaufen und Kochen), der Körperpflege, beim An- und Ausziehen oder begleitet sie zu Terminen. Durchgeführt wird die Heimpflege von Heim- und Pflegeassistent:innen.

Die Hauskrankenpflege wird von diplomiertem Pflegepersonal (teilweise sind auch Fachassistent:innen befugt, abhängig von genauer Tätigkeit) durchgeführt. Dieses führt nur medizinische Leistungen und qualifizierte Pflegeleistungen durch. Dazu gehört unter anderem das Verabreichen von Medikamenten oder Injektionen sowie das Messen von Blutdruck und Blutzucker.

Welche Voraussetzungen gibt es bei der ambulanten Pflege?

In Österreich haben pflegebedürftige Menschen Anspruch auf Pflegeleistungen. Die Kosten für die Pflegeleistungen können teilweise mit dem Pflegegeld gedeckt werden.

Pflegegeld

Um Anspruch auf Pflegegeld zu haben, müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein:

  • Ständiger Betreuungs- und Hilfsbedarf aufgrund körperlicher, geistiger oder psychischer Behinderung, der mindestens sechs Monate andauern wird [3]
  • Ständiger Pflegebedarf von mehr als 65 Stunden monatlich [3]
  • Gewöhnlicher Aufenthalt in Österreich [3]

Das Pflegegeld wird, je nach Pflegebedarf und unabhängig von Alter und Ursache, in sieben Stufen gestaffelt und wird jährlich angepasst. Folgend die Pflegestufen Stand Jänner 2022 [2]:

Pflegestufe Summe des Pflegegelds Pflegebedarf in Stunden pro Monat
1 165,40€ Mehr als 65 
2 305,00€ Mehr als 95
3 475,20€ Mehr als 120
4 712,70€ Mehr als 160
5 968,10€ Mehr als 180, wenn ein außergewöhnlicher Pflegeaufwand besteht
6 1.351,80€ Mehr als 180, wenn dauernde Anwesenheit und Pflege einer Betreuungsperson erforderlich ist, weil die Wahrscheinlichkeit für Fremd- oder Selbstgefährdung gegeben ist
7 1.776,50€ Mehr als 180, wenn keine zielgerichteten Bewegungen der Gliedmaßen möglich sind oder ein gleich zu achtender Zustand vorliegt

Den Antrag auf Pflegegeld können Sie bei Ihrem zuständigen Versicherungsträger stellen. Es handelt sich hierbei um jene, die auch die Pension bzw. die Rente auszahlt. In weiterer Folge erfolgt eine Begutachtung durch eine/n Arzt:in oder eine diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson. Diese stellen dann Ihren Pflegebedarf fest. [2]

Welche Vorteile hat ambulante Pflege?

Diese Pflegeform der ambulanten Pflege bringt folgende Vorteile mit sich:

  • Pflegebedürftige Personen können in ihrem vertrauten Umfeld bleiben. [1]
  • Die pflegerische Versorgung wird auf die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen abgestimmt und in einem Pflegevertrag festgehalten. [1]
  • Pflegende Angehörige werden entlastet. [1]
  • Das geschulte Pflegepersonal kann ihr Wissen an Angehörige weitergeben. [1]
  • Durch Pflege-Tipps des geschulten Pflegepersonals können Fehler bei der Pflege zuhause vermieden werden. [1]
  • Gute und verständliche Kostenübersicht: nur die in der Pflegedokumentation festgehaltenen Aufgaben werden in Rechnung gestellt. [1]

Welche Nachteile hat ambulante Pflege?

Die Nachteile einer ambulanten Pflege liegen oft in der sozialen Betreuung. Oft haben ambulante Pflegedienste nur wenig Zeit. Dadurch bieten sie keine ausreichende soziale Betreuung und die Pflegebeziehung ist oft nur oberflächlich. Existiert in diesem Fall auch kein bestehendes Umfeld, können die pflegebedürftigen Personen vereinsamen. Regelmäßige Besuche von Familie, Bekannten und Pflegediensten ist ratsam. Besonders wenn das eigene zuhause nicht mehr alleine verlassen werden kann. [4]

Die Pflegekräfte sind nur in gewissen Zeitfenstern vor Ort. Dadurch ist fachkundiger Rat nicht rund um die Uhr vorhanden. Aufgrund dessen, dass die ambulante Pflege durch Pflegedienste nicht rund um die Uhr vor Ort ist, kann in einer Notsituation keine sofortige Hilfe gewährleistet werden. [4]

Ist ambulante Pflege bei Demenz möglich?

Durch die steigende Anzahl an  Personen mit dementieller Erkrankung haben sich auch Pflegeeinrichtungen und mobile Dienste dementsprechend weiterentwickelt. Pflegedienste bieten ihr Service mittlerweile auch speziell für Menschen mit einer Demenzerkrankung an. Dementsprechend werden auch spezialisierte Pflegekräfte beschäftigt. Diese werden den hohen Anforderungen der besonderen Betreuungssituation gerecht. Eine mobile Betreuungsdienst für Personen mit dementieller Erkrankung im eigenen Zuhause ist für pflegende Angehörige eine große Entlastung. [5]

Auf dem Bild ist ein älterer Mann zu sehen, vor ihm steht ein Puzzle, das den menschlichen Kopf widerspiegelt. Einige Puzzleteile fehlen, genau dort, wo sich das Gehirn befindet.

Je nach Bedarf kann der ambulante Demenz-Pflegedienst täglich zu Ihnen nach Hause kommen. Zu den Leistungen gehören:

  • Medizinische Leistungen wie Medikamentengabe und Verbandswechsel
  • Grundpflege
  • Hauswirtschaftliche Versorgung

Welche Alternative gibt es zu ambulanter Pflege?

Das Pendant zur ambulanten Pflege ist grundsätzlich die stationäre Pflege. Bei der stationären Pflege wird die pflegerische Versorgung dann durch qualifizierte Pflegekräfte in einer Pflegeeinrichtung gewährleistet.

Mit welchen Kosten ist ambulante Pflege verbunden?

Die Kosten für die ambulante Pflege werden in den meisten Bundesländern nach Einkommenshöhe, Familienstand und Pflegebedarf berechnet. Ein gewisser Anteil der Kosten wird vom Pflegegeld gedeckt. Die restlichen Kosten, die von den Betroffenen selbst getragen werden müssen, unterscheiden sich je nach Bundesland. Jedes Bundesland hat eigene sozial gestaffelte Kostenbeitragsmodelle. Dadurch kann die gleiche pflegerische Versorgung in einem anderen Bundesland weniger oder mehr kosten. [1]

Auf dem Bild ist ein Sparschwein zu sehen.

In bestimmten Fällen sind keine Kosten zu bezahlen. Zum Beispiel in Wien, wenn der Bezug von Mindestsicherung vorhanden ist, aber kein Anspruch auf Pflegegeld besteht. Die Kosten stellen sich aus den tatsächlich erbrachten Stunden inklusive der Wegzeit zusammen.

Welche Zuschüsse und Förderungen sind bei der ambulanten Pflege möglich?

In Österreich können Sie neben dem Pflegegeld auch eine Förderung für die 24-Stunden-Pflege in Ihrem eigenen Zuhause beantragen. Dafür muss ein Betreuungsverhältnis im Sinne des Hausbetreuungsgesetztes vorliegen. Das heißt, die Betreuung muss durch Dienstnehmer:innen oder durch Selbstständige mit Gewerbeschein erfolgen. Dienstgeber:in kann entweder ein/e Angehörige/r oder die pflegebedürftige Person sein. Sie können aber auch einen Vertrag mit einem gemeinnützigen Anbieter (z.B. Caritas) abschließen. [6]

Die Mindestqualifikation der Pflegekraft ist die Voraussetzung für die Gewährung einer Förderung. Hierfür benötigt diese:

  • Eine theoretische Ausbildung, die jener einer/eines Heimhelfer:in entspricht, oder
  • Die Pflegekraft hat seit mindestens sechs Monaten die Betreuung der pflegebedürftigen Person sachgerecht durchgeführt, oder
  • Bestimmte pflegerische oder ärztliche Tätigkeiten nach Anordnung und unter Kontrolle einer diplomierten Pflegekraft ausübt. [6]

Um Anspruch auf die Förderung zu bekommen, muss mindestens Pflegegeld der Stufe 3 bezogen werden und eine 24 Stunden Betreuung notwendig sein. Ab Stufe 5 wird eine generelle Notwendigkeit des Betreuungsumfangs angenommen. Bei Stufe 3 und 4 müssen Sie eine ärztliche Bestätigung vorlegen. Zudem darf Ihr Einkommen 2500€ netto pro Monat nicht übersteigen. Dies beinhaltet keine Sonderzahlungen, Pflegegeld, Familienbeihilfe etc. Die Gewährung des Zuschusses hängt nicht vom Vermögen der pflegebedürftigen Person ab. [6]

Je nach Bedarf und Bundesland gibt es in Österreich auch die Möglichkeit noch weitere Förderungen zu beantragen. [6]

FAQ

1. Was ist ambulante Pflege?

Ambulante Pflege bedeutet, dass pflegebedürftige Personen in ihrem eigenen Zuhause von Pflegekräften betreut werden. Diese Pflegeform ermöglicht individuelle Unterstützung, die sich an den spezifischen Bedürfnissen der Betroffenen orientiert. [1]

2. Für wen ist ambulante Pflege geeignet?

Ambulante Pflege eignet sich für chronisch Kranke, kurzzeitig Erkrankte, Menschen mit Behinderungen und generell für alle Altersgruppen, die pflegebedürftig sind. Sie ist auch für Personen vorgesehen, denen eine häusliche Krankenpflege ärztlich verordnet wurde.

3. Welche Leistungen umfasst ambulante Pflege?

Die Leistungen beinhalten körperbezogene Pflegemaßnahmen, hauswirtschaftliche Tätigkeiten, Betreuung im Alltag, Beratung sowie häusliche Krankenpflege. Spezialisierte Dienste wie Palliativpflege können zusätzlich angeboten werden.

4. Welche Formen der ambulanten Pflege gibt es?

Neben der häuslichen Pflege gibt es Betreuungsformen wie betreutes Wohnen, Senioren-WGs und Verhinderungspflege, die auf die Bedürfnisse der Pflegebedürftigen in verschiedenen Wohnsituationen zugeschnitten sind.

5. Wer darf ambulante Pflege durchführen?

Ambulante Pflege wird von qualifiziertem Personal wie Pflegeassistent:innen, Pflegefachassistent:innen, Heimhelfer:innen und diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger:innen durchgeführt.

6. Welche Vorteile und Nachteile bietet ambulante Pflege?

Vorteile sind die Pflege im vertrauten Umfeld, individuelle Betreuung, Entlastung Angehöriger und eine transparente Kostenübersicht. Nachteile können in der begrenzten Zeit für soziale Betreuung und der nicht immer verfügbaren fachkundigen Unterstützung liegen.

Zusammenfassung

Ambulante Pflege ermöglicht pflegebedürftigen Personen, in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben, wobei sie individuell auf den jeweiligen Bedarf zugeschnitten ist. Sie richtet sich an chronisch Kranke, Menschen mit Behinderungen und Pflegebedürftige aller Altersgruppen. Die Leistungen umfassen grundlegende körperbezogene Pflege, hauswirtschaftliche Unterstützung, Alltagsbetreuung und Beratung. Spezialisierte Angebote wie Palliativ- und außerklinische Pflege erweitern das Spektrum.

Die Pflege wird von Fachpersonal wie Pflegeassistent:innen und diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger:innen durchgeführt, oft in Zusammenarbeit mit Ärzten und anderen Spezialisten. In Österreich besteht Anspruch auf Pflegeleistungen, die teilweise durch Pflegegeld gedeckt sind, gestaffelt in sieben Pflegestufen entsprechend des Betreuungsbedarfs.

Vorteile der ambulanten Pflege sind die Betreuung im vertrauten Umfeld und individuelle Pflegepläne, wobei Herausforderungen wie eingeschränkte soziale Betreuung und fehlende Rund-um-die-Uhr-Unterstützung bestehen können. Sie ist auch für Menschen mit Demenz geeignet, unterstützt durch spezialisiertes Personal.

Als Alternative existiert die stationäre Pflege. Die Kosten für ambulante Pflege variieren je nach Bundesland und können oft durch Pflegegeld teilweise gedeckt werden. Es gibt zudem Fördermöglichkeiten, insbesondere für die 24-Stunden-Pflege.

Quellen:

[1] Pflege.de. (2021). Ambulante Pflege: Gut gepflegt zuhause leben. https://www.pflege.de/altenpflege/ambulante-pflege/ (Abgerufen 13.12.2023)

 

[2] Bundesministerium für Gesundheit. (2014). Österreichischer Demenzbericht 2014. https://broschuerenservice.sozialministerium.at/Home/Download?publicationId=277 (Abgerufen 13.12.2023)

 

[3] Bundesministerium. (2023). Pflegegeld. https://www.sozialministerium.at/Themen/Pflege/Pflegegeld.html (Abgerufen 13.12.2023)

 

[4] Verbund Pflegehilfe. (o. D.). Ambulante Pflegedienste. https://www.pflegehilfe.org/ambulante-pflegedienste (Abgerufen 13.12.2023)

 

[5] Krentzel, O. (2023). Demenzbetreuung: Geeignete Möglichkeiten bei Demenz. https://www.pflege.de/krankheiten/demenz/hilfe/demenzbetreuung/ (Abgerufen 13.12.2023)

 

[6] Portal der Arbeitkammern. (o. D.). Förderung für Personenbetreuung daheim. https://www.arbeiterkammer.at/beratung/arbeitundrecht/krankheitundpflege/pflege/Foerderung_fuer_Pflege_daheim.html (Abgerufen 13.12.2023)

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