Heldyn / Pflege / Intensivpflege Wien

Intensivpflege Wien

Pflege, Pflege und Betreuung

Nicht jede pflegebedürftige Person ist in gleicher Art und Weise auf Hilfe angewiesen. Die Intensivpflege bezeichnet das höchste Ausmaß an Pflegedienstleistungen, da die zu pflegenden Patient:innen wenig bis gar keine Ressourcen haben, um sich selbst zu versorgen. Hierbei bezieht sich der Wortteil „intensiv“ nicht nur auf die zeitliche Intensität der Betreuung, sondern insbesondere auch auf die medizinische Intensität der Pflegeleistungen.

Intensivmedizinische Patient:innen befinden sich häufig in lebensbedrohlichen Situationen oder haben schwerwiegende Erkrankungen, weshalb sie meist eine lebensnotwendige Rund-um-die-Uhr Betreuung benötigen. Oftmals sind Betroffene in ihrer Mobilität, Kommunikation und kognitiven Leistungsfähigkeit eingeschränkt, sowie in ihren Vitalfunktionen (Herz-Kreislauf-Funktion, Gehirnfunktionen und Nervensystem, Organfunktionen von Leber, Niere und Stoffwechsel).

Wer benötigt Intensivpflege?

Beispiel:

Der 57-jährige Markus erlitt einen schweren Unfall, bei dem er sich eine Verletzung des Rückenmarks zuzog. Folge dieser Verletzung ist eine sogenannte Tetraplegie, eine Lähmung aller vier Extremitäten, die auch mit einer Lähmung der Atemmuskulatur einherging. Markus überlebt den Unfall und übersteht die lebensrettenden akuten Eingriffe, ist infolge wach und orientiert, jedoch für den Rest seines Lebens auf eine maschinelle Beatmung angewiesen. Sowohl während des Krankenhausaufenthaltes, als auch nach seiner Entlassung muss er intensivpflegerisch betreut werden.

Intensivpflege wird vor allem von jenen Menschen benötigt, die entweder durch eine angeborene bzw. erworbene Erkrankung oder durch einen Unfall hochgradig eingeschränkt sind. Oft sind auch lebenswichtige Funktionen nicht mehr ohne maschinelle Unterstützung möglich.

Aber nicht nur Menschen, die auf eine Überwachung und Unterstützung ihrer Atemfunktion angewiesen sind, sondern auch jene, die bettlägerig sind, chronische Wunden haben, regelmäßige intravenöse Medikation benötigen oder aufgrund starker Schmerzen auf Schmerzpumpen angewiesen sind, haben Anspruch auf Intensivpflege.

Zu den häufigsten Krankheitsbildern zählen:

  •  schwerwiegende Schädel-Hirn-Traumata
  • hohe Querschnittlähmung
  • fortgeschrittene Tumorerkrankungen
  • genetisch-neurologische Erkrankungen wie Amytrophe Laterale Sklerose (ALS), Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Cholera Huntington, Spinale Muskeldystrophie.
  • Koma
  • schwer einstellbarer Diabetes mellitus
  • chronisch obstruktive Lungenerkrankungen

Welche Aufgaben hat die Intensivpflege?

Die Aufgaben der Intensivpflege umfassen neben grundpflegerischen Tätigkeiten (Hilfestellungen bei alltäglichen Handlungen wie Körperpflege, An- und Auskleiden, Haushaltsbewältigung, Nahrungsaufnahme) auch die Einschätzung und Bewältigung von medizinischen Notfällen, die Bedienung und Überwachung von lebensnotwendigen technischen Geräten, oder die Begleitung sterbender Patient:innen.

Intensivpfleger:innen stehen in ihrer täglichen Tätigkeit somit nicht nur in engem Kontakt zu ihren Patient:innen, sondern auch zu deren Angehörigen und betreuenden Ärzten und Ärztinnen.

Die exakte und vollständige Dokumentation der pflegerischen Tätigkeit, der gesetzten Therapiemaßnahmen und des Allgemeinzustands der Patient:innen, stellen ebenso einen wesentlichen Bestandteil der intensivpflegerischen Aufgaben dar. Sie dient nämlich dazu den Austausch mit dem medizinischen Umfeld zu erleichtern.

Die Tätigkeiten umfassen somit:

  • die Bedienung und Überwachung medizinisch-technischer Geräte wie
    Beatmungsmaschinen, Infusionspumpen, Absauggeräte, Dialysegeräte usw.
  • die Überwachung und gegebenenfalls Regulation von Vitalfunktionen
  • ein akutes Eingreifen in Notfällen, beispielsweise ein Reanimationsbeginn bei Herzstillstand oder das selbstständige Anpassen der Beatmungseinstellungen
  • die richtige Lagerung bettlägeriger Patient:innen sowie Mobilisierungsmaßnahmen
  • die Assistenz bei medizinischen Eingriffen wie auch die eigenständige Durchführung kleinerer invasiver Eingriffe (Setzen eines Harnkatheters oder einer Venenverweilkanüle)
  • das Management von künstlichen Ausgängen (Stoma) aus Magen oder Darm, von Drainagen oder Sonden (beispielsweise Ernährungssonden)
  • die Versorgung chronischer Wunden und das Erkennen von Wundinfektionen, die eine akuten Therapie benötigen
  • die Ernährung und richtige Hydrierung schwerkranker Personen
  • die Dokumentation und Dekursierung der eigenen Tätigkeiten sowie wichtiger Informationen über den Zustand der Patient:innen
  • die Kommunikation mit Angehörigen wie auch ein gewisses Maß an sozialem und psychischem Beistand

Von wem kann Intensivpflege ausgeführt werden?

Die Intensivpflege ist eine Zusatzausbildung, die im Anschluss an die Grundausbildung der Gesundheits- und Krankenpflege absolviert werden kann. Nach Beendigung der Ausbildung sind Absolvent:innen dazu berechtigt, sowohl im stationären als auch im niedergelassenen/häuslichen Bereich tätig zu sein.

Es wird sowohl fachlich medizinisches Wissen über grundlegende physiologische Prozesse und deren pathologische Mechanismen gelehrt, als auch das Verständnis des Umgangs mit medizinisch-technischen Geräten und das Handeln in lebensbedrohlichen Akutsituationen. Vor allem Letzteres ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Das intensivpflegerische Personal muss in der Lage sein Notfallsituationen einzuschätzen und gegebenfalls mit akuten Hilfeleistungen wie beispielsweise einer Reanimation beginnen können.

In Österreich kann diese Sonderausbildung auf verschiedene Wege absolviert werden. Voraussetzung ist jeweils eine bestehende Berufsberechtigung zum gehobenen Dienst in der Gesundheits- und Krankenpflege.

Als Lehrgang wird sie von bestimmten Ausbildungszentren und Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege angeboten und steht jeweils in enger Zusammenarbeit mit einer Klinik. Die Ausbildung umfasst mindestens 600 Stunden, die sich aus einem Theorie- und einen Praxisteil zusammensetzen [1].

Weiters gibt es auch die Möglichkeit mittels Universitäts- (2 Semester) oder Fachhochschullehrgang (3 Semester) diesen Ausbildungsgrad zu erlangen. Hier wird medizinisch-wissenschaftliche Forschung mit praktischer Tätigkeit verbunden [2][3].

Wo kann Intensivpflege stattfinden?

Spricht man von Intensivpflege, ist meist ein stationäres Setting, also die Pflege auf einer Intensivstation gemeint. In Österreich gibt es aber auch die Möglichkeit der außerklinischen, also häuslichen Intensivpflege, die in erster Linie von privaten Pflegediensten angeboten wird.

Die Grundlagen und Abläufe der pflegerischen Tätigkeiten von Intensivstationen im ambulanten Bereich sind zwar ungefähr die gleichen, dennoch können nicht alle Patient:innen auch zu Hause betreut werden. Die klinische Intensivbetreuung kann sowohl langfristig bei chronisch schwerkranken Personen, als auch nur über wenige Tage, beispielsweise nach einem operativen Eingriff mit hohem Blutverlust notwendig sein.

Außerklinische Intensivpflege ist dann möglich, wenn akut lebensbedrohliche Situationen überstanden und eine akute ärztliche klinische Behandlung abgeschlossen ist. Hierbei weisen Patient:innen weiterhin einem sehr eingeschränkten Zustand auf, wobei auch mit einer plötzlichen Verschlechterung gerechnet werden muss. In diesem Fall kann die pflegerische Betreuungs- und Überwachungstätigkeit dennoch in das häusliche und familiäre Umfeld der Patient:innen verlegt werden. Es finden ergänzend regelmäßige ärztliche Kontrollen statt. Insbesondere nach längerem Krankenhausaufenthalt hat dies einen sehr positiven Effekt auf das Wohlbefinden und die Psyche der zu betreuenden Person. Gleichzeitig werden Angehörige durch dieses Angebot deutlich entlastet, können in der Nähe ihrer Liebsten sein und wissen gleichzeitig, dass sich diese in professionellen Händen befinden.

Beispiel:

Der 82-jährige Heinrich leidet unter einer schweren Form der Demenz. Diese ist soweit fortgeschritten, dass er sein Umfeld nicht mehr kennt und dass er selbst grundlegende Bedürfnisse wie Hunger und Durst, Körperhygiene oder einen Toilettengang nicht mehr selbstständig durchführen kann. Darüber hinaus besteht ein fortgeschrittener Diabetes mellitus. Heinrich benötigt daher sowohl eine orale Medikation als auch regelmäßige Insulininjektionen. Diese müssen an seine Nahrungsaufnahme angepasst werden, um seinen Blutzuckerspiegel konstant zu halten und eine lebensbedrohliche Entgleisung zu verhindern.

Nach einer solchen gefährlichen Blutzuckerentgleisung wird Heinrich ins Krankenhaus gebracht, dort für wenige Tage auf der Intensivstation versorgt und anschließend auf die Normalstation verlegt. Im Zuge des Aufenthaltes wird jedoch beschlossen, dass Heinrich auch nach seiner Entlassung eine regelmäßige Intensivbetreuung benötigen wird. Die Kombination beider Erkrankungen macht es ihm nämlich unmöglich, sich selbst zu versorgen. Auch seine 70-jährige Gattin hat weder die körperliche Kraft ihren Mann in seinen Grundbedürfnissen zu unterstützen, noch die Kenntnis des Umgangs mit regelmäßigen Blutzuckerkontrollen oder Insulininjektionen.

Welche Voraussetzungen gibt es für die Intensivpflege zu Hause?

Intensivpflegerische Betreuung wird in Österreich von privaten Pflegediensteinrichtungen angeboten, die meist in engem Kontakt mit Krankenhäusern und sozialen Diensten stehen.

Die ambulante Intensivpflege benötigt eine exakte Vorbereitung und dementsprechend einiges an Zeit. Im Vorfeld muss einerseits geklärt werden, ob die betroffene Person einen rechtlichen Anspruch auf Intensivpflege hat und andererseits, ob die notwendigen häuslichen Voraussetzungen geschaffen werden können.

Um diese Fragen zu klären und den Übergang zwischen Krankenhaus und außenklinischer Betreuung möglichst naht- und komplikationslos zu gestalten, gibt es in jedem Krankenhaus die Organisationseinheit des Entlassmanagements (auch Überleitungsmanagement). Das Endlassmanagement übernimmt eine Schnittstellenfunktion zwischen der stationären Betreuung und dem ambulanten Pflegedienstleistern. Dies inkludiert auch alle Informationen zu sozialen Diensten, niedergelassenen Ärzten und Ärztinnen , sowie zu gesetzlichen Grundlagen der Pflege (gesetzliche Ansprüche, Höhe des Pflegegeldes). Das Entlassmanagment arbeitet individuell und patientenorientiert und erarbeitet für jede betroffene Person je nach Pflegebedürftigkeit, ärztlicher Verordnung und familiärem Gefüge die passendste Betreuungsmöglichkeit.

Zu den Voraussetzungen für eine Intensivpflegebetreuung zu Hause gehören konkret:

  • eine ärztliche Verordnung
  • das Vorliegen einer intensiv- und betreuungspflichtigen Erkrankung
  • die räumliche Gegebenheit: Möglichkeit der barrierefreien Bewegung in der Wohnung

Mit welchen Kosten ist Intensivpflege verbunden?

Für die Kosten einer außerklinischen Intensivpflege gibt es keine gesetzlich festgelegten Höhen, vielmehr werden die Kosten durch die privaten Pflegedienstunternehmen festgelegt. Die Höhe der Kosten richtet sich dabei nach dem Ausmaß der Betreuung bzw. der Pflegeintensität.

Wie man sich aber vorstellen kann, ist eine aufwendige intensivpflegerische Betreuung nicht unbedingt billig. Dementsprechend ist ein guter Überblick essentiell. Beispielweise ist es empfehlenswert sich diverse Angebote verschiedener Pflegedienstleister einzuholen und deren Leistungen zu vergleichen.

Neben den Kosten für das intensivpflegerische Personal selbst ist schon vorab mit Kosten für das notwendige Equipment zu rechnen. Dazu gehören ein passendes Pflegebett, Kosten für Ernährung und Hygieneprodukte, medizinisch-technische Geräte (Beatmungsgerät, Absauger, Analyse- beziehungsweise kleinere Laborgeräte) oder auch notwendige Einmalprodukte (Kanülen, Spritzen, Schläuche, Handschuhe).

Welche Zuschüsse und Förderungen bei der Intensivpflege sind möglich?

In Österreich wird speziell in Bezug auf die Förderungen zwischen der so genannten Grundpflege und der ärztlich verordneten pflegerischen Tätigkeit (medizinische Hauskrankenpflege), unterschieden.

Während die Grundpflege eine private Leistung darstellt, die durch zu beantragendes Pflegegeld teilweise ersetzt werden kann, ist die ärztlich verordnete Intensivpflege eine Krankenkassenleistung. Wie genau Beantragungen und Zuschüsse geregelt sind, ist allerdings von Bundesland zu Bundesland verschieden.

Zudem gibt es neben den privaten Anbietern auch Vertragspartner der österreichischen Gesundheitskasse, die ambulante Intensivpflege anbieten. Bei Inanspruchnahme der Vertragspartner werden die Kosten für die Pflegetätigkeit vollständig übernommen. Bei privaten Pflegediensten werden die Kosten hingegen vorerst selbst getragen und nach Einreichung von der Krankenkasse zurückerstattet. Anfahrtskosten werden jedoch nicht finanziert.

Des Weiteren besteht in Österreich auch die Möglichkeit Förderungen für barrierefreie Wohnungsumbauten zu erhalten, solange ein bestimmtes monatliches Einkommen nicht überschritten wird. Zuständig ist hier die jeweilige Landesstelle des Sozialministeriums. Wichtig ist hierbei außerdem, dass der Antrag unbedingt vor Beginn der Baumaßnahmen eingebracht werden muss.


FAQ

1. Was ist Intensivpflege und wann wird sie in Österreich benötigt?

Intensivpflege ist eine spezialisierte Form der Pflege, die bei Patient:innen mit schweren gesundheitlichen Problemen eingesetzt wird. In Österreich wird sie typischerweise bei Menschen mit lebensbedrohlichen Zuständen oder schweren Erkrankungen wie Herzinsuffizienz, respiratorischer Insuffizienz oder neurologischen Erkrankungen benötigt.

2. Welche Arten von Einrichtungen bieten Intensivpflege in Österreich an?

Intensivpflege wird sowohl in Krankenhäusern als auch in spezialisierten Pflegeeinrichtungen angeboten. Ambulante Intensivpflege ermöglicht es auch betroffene Personen zu Hause zu betreuen.

3. Welche Qualifikationen haben die Pflegekräfte in der Intensivpflege?

Pflegekräfte in der Intensivpflege in Österreich müssen eine spezielle Sonderausbildung zur Intensivpflege aufweisen, um mit den komplexen Bedürfnissen der Patient:innen umgehen zu können. Diese kann mittels Lehrgang, Universitäts- oder Fachhochschullehrgang erlangt werden. Bedingung für die Zulassung zur Weiterbildung ist in der Regel eine Grundausbildung der Gesundheits- und Krankenpflege.

4. Wie erfolgt die Überleitung von der intensiven stationären Pflege zur ambulanten Pflege?

Die Überleitung von der stationären Intensivpflege zur ambulanten Pflege wird in enger Zusammenarbeit zwischen dem Krankenhaus, den behandelnden Ärzten und Ärztinnen und den ambulanten Pflegediensten gestaltet. So soll ein nahtloser Übergang gewährleistet werden, der auf die Bedürfnisse der betroffenen Person angepasst ist.

5. Gibt es in Österreich finanzielle Unterstützung oder Entlastungen für Familien, die intensivpflegebedürftige Mitglieder betreuen?

Ja, es gibt finanzielle Unterstützungen und Entlastungen für Familien, die intensivpflegebedürftige Mitglieder betreuen. Dazu gehören Pflegegeld, steuerliche Erleichterungen und andere soziale Leistungen.

6. Welche Bedingungen müssen für eine Intensivpflegebetreuung zu Hause erfüllt werden?

Voraussetzung einer ambulanten Betreuung der Patient:innen im gewohnten Umfeld sind: Eine ärztliche Verordnung, das Vorliegen einer intensiv- und betreuungspflichtigen Erkrankung und die räumliche Gegebenheit (Möglichkeit der barrierefreien Bewegung in der Wohnung).

7. Welche Aufgaben hat eine Intensivpflegekraft ?

Die Aufgaben einer Intensivpflegekraft sind vielfältig und komplex. So umfassen sie neben grundpflegerischen Tätigkeiten auch die Bewältigung von medizinischen Notfällen, die Bedienung und Überwachung von lebensnotwendigen technischen Geräten, die Begleitung sterbender Patient:innen, sowie die Kommunikation mit Angehörigen.


[1] Vgl. AMS Österreich, “Sonderausbildung Intensivpflege”, ausbildungskompass.at, 2023, https://www.ausbildungskompass.at/ausbildungen/106284-sonderausbildung-intensivpflege-aufbaumodul/, 11.12.2023.

[2] Vgl. AMS Österreich, “Universitätslehrgang Sonderausbildung in der Intensivpflege”, ausbildungskompass.at, 2023, https://www.ausbildungskompass.at/ausbildungen/106408-universitaetslehrgang-sonderausbildung-intensivpflege/, 11.12.2023.

[3] Vgl. AMS Österreich, “Fachhochschullehrgang Intensivpflege”, ausbildungskompass.at 2023, https://www.ausbildungskompass.at/ausbildungen/108146-fachhochschullehrgang-intensivpflege/, 11.12.2023.

ÜBER DIE AUTORIN:
Consent Management Platform by Real Cookie Banner