Aktivierende Pflege

Auf dem Bild sind eine junge Frau und eine ältere Frau, zu sehen. Sie sind in der Natur.
Kategorien: Pflege, Pflege und Betreuung

Die aktivierende Pflege steht im Gegensatz zur weit verbreiteten versorgenden Pflege. Denn der Großteil der Alltagsaktivitäten wird den Senior:innen nicht abgenommen, sondern sie werden in ihrem eigenen Handeln gefördert. HeldYn klärt Sie über diese alternative Pflegeform auf.

Was ist aktivierende Pflege?

Bei der aktivierenden Pflege werden Menschen mit Pflegebedarf zum eigenen Handeln aufgefordert. Deshalb wird sie auch als Hilfe zur Selbsthilfe verstanden. Das Ziel ist, dass Menschen mit Pflegebedarf langfristig eine größtmögliche Selbstständigkeit beim Durchführen alltäglicher Bewegungsabläufe wiedererlangen. Dabei werden die individuellen Kenntnisse und Fähigkeiten der Betroffenen berücksichtigt. Ihnen wird damit gezeigt, dass sie ihren Alltag noch allein bzw. mit etwas Unterstützung meistern können. Dadurch wird ihr Selbstwertgefühl bestärkt. Menschen mit Pflegebedarf sollen dabei aber nicht geistig und körperlich überfordert werden. Pflegekräfte sollen sie ermutigen und in ihrem eigenen Agieren bestärken.

Was ist die Idee hinter aktivierender Pflege?

Bei der aktivierenden Pflege sollen Menschen mit Pflegebedarf möglichst viele Tätigkeiten selbst durchführen. Die Pflegekraft soll ihnen dabei lediglich helfend zur Seite stehen, denn Menschen mit Pflegebedarf sollen in ihren körperlichen und geistigen Ressourcen gefördert und ihre Selbstständigkeit erhalten werden. Ein aktives Leben wirkt sich positiv auf das seelische Wohlbefinden aus und hebt die Stimmung. Durch das Üben werden Beweglichkeit und Fertigkeit verbessert.

Warum ist aktivierende Pflege so wichtig?

Gerade in der Altenpflege kann eine aktivierende Pflege die Lebensqualität von Menschen mit Pflegebedarf deutlich erhöhen. Das gilt sowohl in der ambulanten Pflege als auch für die Pflege in einer stationären Pflegeeinrichtung, etwa einem Pflegeheim. Insbesondere in Altenheimen können Senior:innen ihren Alltagsgewohnheiten nicht nachgehen. Stattdessen fühlen sie sich häufig nutzlos aufgrund der Rundumversorgung und der eingeschränkten eigenen Fähigkeiten. Der Beschäftigungsmangel und die abnehmende Selbstbestimmung erhöhen das Risiko einer körperlichen und geistigen Erkrankung. Das selbstständige Agieren der Senior:innen wirkt sich nachweislich stabilisierend auf die Lebensqualität und Gesundheit aus.

Welche Formen der aktivierenden Pflege gibt es?

aktivierend-therapeutische Pflege in der Geriatrie

Die aktivierende Pflege ist in der Regel auf geriatrische Patient:innen ausgerichtet. Unter geriatrischen Patient:innen versteht man Personen, die unter alterstypischen Mehrfacherkrankungen leiden. Die aktivierend-therapeutische Pflege wird in der Altenpflege immer individuell auf die Person mit Pflegebedarf abgestimmt. Das heißt es wird auf ihre persönlichen Fähigkeiten und Einschränkungen zugeschnitten. Daher werden Risikofaktoren, wie etwa eine erhöhte Sturzgefahr, im Pflegeplan berücksichtigt.

aktivierende Pflege nach Bobath

Das Bobath-Konzept bildet eine wichtige theoretische Grundlage für die aktivierend-therapeutische Pflege in der Altenpflege. Zentral in diesem Konzept ist die Beziehung zwischen der Person mit Pflegebedarf, dem Pflegeteam und den Angehörigen. Gemeinsam wird ein Pflegekonzept entwickelt, welches auf den Gesundheitszustand der zu pflegenden Person zugeschnitten ist. Es wird gemeinsam ein realistisches Ziel und ein entsprechender pflegerischer Maßnahmenkatalog festgelegt. In der aktivierenden Pflege nach Bobath sollen verlorene Fähigkeiten wiedererlangt werden.

aktivierende Pflege nach Böhm

Das psychobiografische Pflegemodell nach Erwin Böhm ist speziell für die aktivierende Pflege von Menschen mit Demenz wichtig. Das Ziel ist es, Menschen mit Demenz möglich lange selbstständiges Denken und Handeln zu ermöglichen. Böhm betrachtete die Demenz als eine Erkrankung, die sich als seelischer Prozess zeigt. Und dieser Prozess äußert sich in verschiedenen Verhaltensauffälligkeiten der Erkrankten. Dadurch ist ein bestimmter Umgang mit ihnen erforderlich. Nach Böhm lassen sich die Auffälligkeiten durch die Lebensgeschichte und prägende Ereignisse erklären. Die Pflegenden haben die Aufgabe, diese Verhaltensauffälligkeiten zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren.

Um das zentrale Pflegeziel zu erreichen, sucht das Modell nach Böhm damit den Zugang zu den Personen mit Demenz über deren Biografie. Das Ziel ist die Zurückerlangung gewohnter Fähigkeiten.

aktivierende Pflege bei Demenz

Bei Menschen mit Demenz ist die Einhaltung einer festgelegten Tagesstruktur von großer Bedeutung. Das heißt, die pflegerischen Maßnahmen werden Tag für Tag möglichst im gleichen zeitlichen Abstand und zur selben Uhrzeit durchgeführt. Das hilft den an Demenz Erkrankten zu einer besseren Zeiteinschätzung und somit zu mehr Kontrolle über ihren Tagesablauf.

In welchen Bereichen arbeitet die aktivierende Pflege?

Die aktivierende Pflege kann in jedem Lebensbereich eingesetzt werden. Sie beginnt bei der Körperpflege, bei der die Person mit Pflegebedarf das Waschen, Zähneputzen, Haare kämmen usw. weitgehend selbst durchführt. Die pflegende Person übernimmt nur Handreichungen, zu denen die Person mit Pflegebedarf nicht fähig ist. Zum Beispiel wird der Tastsinn im Umgang mit Wasser, Seife und Cremes angeregt und vermittelt ein besseres Gefühl für den eigenen Körper. Dasselbe gilt für das An- und Auskleiden, das zudem die Beweglichkeit der Gelenke fördert.

Auch bei der Ernährung sollten Menschen mit Pflegebedarf das selbstständige Essen und Trinken üben. Entsprechende Hilfsmittel wie Geschirr und Besteck erleichtern diese Vorgänge. So können Menschen mit Pflegebedarf das Tempo beim Essen selbst bestimmen und besser genießen.

Wo kann aktivierende Pflege stattfinden?

Die aktivierende Pflege kann sowohl ambulant als auch in stationären Einrichtungen, etwa einem Pflegeheim, stattfinden. Im Seniorenheim ist die aktivierende Pflege unvermeidlichen Einschränkungen (Zeitmangel, Schichtwechsel des Pflegepersonals) ausgesetzt. Bei der aktivierenden Pflege zuhause lassen sich entsprechende Maßnahmen freier und individueller planen. Wichtig ist, dass Sie als pflegende:r Angehörige:r nicht zu hohe Anforderungen an die zu pflegende Person und sich selbst stellen.

Von wem kann aktivierende Pflege ausgeführt werden?

Die aktivierende Pflege kann von professionellen Pflegekräften einer stationären Einrichtung oder eines Pflegedienstes ausgeführt werden. Aber auch pflegende Angehörige können aktivierende Pflege durchführen. Für einen idealen Einstieg in die aktivierende Pflege Zuhause können pflegende Angehörige einen Pflegekurs mit entsprechendem Schwerpunkt belegen.

Welche Vorteile hat aktivierende Pflege?

Vorteile der aktivierenden Pflege sind:

  • Die Mobilität und Selbstständigkeit bleiben erhalten
  • Höheres Selbstwertgefühl
  • Erhalt körperlicher und geistiger Fähigkeiten
  • Selbstständiges Handeln hat positiven Einfluss auf Gesundheit und Lebensqualität
  • Erfolgserlebnisse

Welche Grenzen hat die aktivierende Pflege?

Die aktivierende Pflege hat neben Vorteilen auch Nachteile. Pflegehandlungen dauern oft länger, wenn Menschen mit Pflegebedarf sie selbst durchführen sollen. Daher ist es gerade in Pflegeeinrichtungen mit knappen Personalstand schwierig, eine aktivierende Pflege konsequent umzusetzen.

Manchmal sehen Menschen mit Pflegebedarf oder ihre Angehörigen nicht ein, warum die zu pflegende Person bei der Pflege mithelfen soll. Natürlich kann es für Menschen mit Pflegebedarf schwer sein Dinge zu tun, die bisher andere für sie übernommen haben. In solchen Fällen ist es wichtig die Vorteile einer aktivierenden Pflege klar zu kommunizieren.

An ihre Grenzen kommt die aktivierende Pflege auch:

  • Wenn Menschen mit Pflegebedarf im Sterben liegen (Palliativpflege)
  • Bei akuten Krankheiten oder einer starken Schmerzsymptomatik
  • Wenn die Kommunikation mit der Person mit Pflegebedarf nicht mehr möglich ist

Was ist ein Beispiel für einen typischen Tag mit aktivierender Pflege?

Die aktivierende Pflege kann in fast allen Bereichen des Alltags integriert werden. Sei es Körperpflege, Ernährung, Kleidungswahl oder die Mobilität der Person mit Pflegebedarf. In der Praxis kann das so aussehen:

Morgens steht Frau Niedermeyer auf und darf die Kleidungsauswahl selbst treffen. Ihre Pflegekraft Susi unterstützt sie beim Ankleiden nur so weit wie nötig. In weiterer Folge begleitet Susi Frau Niedermeyer in die Küche zum Frühstücken. Hier funktioniert die aktivierende Pflege besonders gut. Frau Niedermeyer übernimmt dort einfache Tätigkeiten, gibt Tipps zur Zubereitung und deckt gemeinsam mit Susi den Tisch. Das Essen übernimmt Frau Niedermeyer selbst, so kann sie im eigenen Tempo essen und trinken. Im Anschluss bereitet sie sich  für den heutigen Ausflug vor. Denn Susi und sie gehen bei dem sonnigen Wetter am See spazieren. Dort treffen sie auch auf Frau Niedermeyers Enkelkinder. Die Pflegekraft Susi unterstützt sie bei der Vorbereitung, lässt sie aber alles weitgehend selbständig machen.

Warum ist aktivierende Pflege speziell bei Demenz sehr wichtig?

Auf dem Bild ist ein älterer Mann zu sehen, vor ihm steht ein Puzzle, das den menschlichen Kopf widerspiegelt. Einige Puzzleteile fehlen, genau dort, wo sich das Gehirn befindet.

Bei Menschen mit Demenz ist die Alltagskompetenz eingeschränkt. Häufig ist dieser Prozess schleichend und bedeutet keineswegs, dass die Person nicht mehr in der Lage ist, selbständig Aufgaben zu bewältigen. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass durch die aktivierende Pflege einzelne Fähigkeiten und Erinnerungen wiederhergestellt werden bzw. der Abbau-Prozess verlangsamt wird.

Für Betroffene spielt zudem das vertraute Umfeld eine große Rolle. Daher ist es vorteilhaft, dass die aktivierende Pflege auch in der häuslichen Umgebung umgesetzt werden kann. Dafür eignet sich besonders die 24-Stunden-Betreuung. Jedoch empfiehlt es sich eine auf Demenz spezialisierte Betreuungskraft in Anspruch zu nehmen. Demenzpatient:innen sind des Weiteren häufig unsicher und finden sich in vielen Situationen nicht zurecht. Es ist daher hilfreich, behutsam zum selbstständigen Handeln anzuleiten.

Mit welchen Kosten ist aktivierende Pflege verbunden?

ambulante Pflege

Die Höhe der Kosten für mobile Pflegedienste ist abhängig vom Familiennettoeinkommen und dem Bezug eines Pflegegeldes.

Die Kosten einer 24-Stunden-Betreuung variieren sehr stark und sind davon abhängig, ob die Betreuungskraft selbstständig oder unselbstständig beschäftigt ist. Bei selbstständigen Betreuungskräften wird die Höhe des Entgelts frei vereinbart. Bei unselbstständigen Betreuungskräften gibt es Mindestlohntarife.  Zum Gehalt fallen auch Steuern und Sozialgaben ab. Über die tatsächlichen Kosten können Sie sich auf den Homepages der Anbieter:innen informieren.

stationäre Pflege

Je nach Alten- und Pflegeheim sind die Kosten unterschiedlich hoch. Die Gebühren setzen sich aus einem Grundbetrag bzw. Tagsatz und einem Pflegezuschlag zusammen. Der Grundbetrag variiert nach Anbieter. Der Pflegezuschlag ist abhängig von der Höhe des Pflegegelds.

Grundsätzlich bezahlen die Bewohner:innen die Heimkosten selbst. Reicht ihr Einkommen (Pension, Rente, das Pflegegeld oder Miet- und Zinsverträge, etc.) jedoch nicht aus, übernimmt die Sozialhilfe die Kosten.

Trotzdem verbleiben den Bewohner:innen ein Teil ihres Einkommens:

  • 10% der Pflegegeldstufe 3, das ist derzeit gerundet € 55,16 monatlich [1][Stand: Jänner 2024] (unabhängig von der tatsächlichen Pflegegeldstufe) sowie
  • 20% der Pension und die Sonderzahlungen, etwa Urlaubs- und Weihnachtsgeld [2]

Der restliche Betrag wird zur Deckung der Heimkosten herangezogen. Meist wird bei der Antragstellung für das Alten- und Pflegeheim bereits geprüft, ob die Kosten selbst oder von der Sozialhilfe getragen werden.

Welche Zuschüsse und Förderungen sind bei der aktivierenden Pflege möglich?

In Österreich haben Sie Anspruch auf Pflegegeld. Dieses können Sie bei Ihrem zuständigen Versicherungsträger beantragen. Das Pflegegeld wird in sieben Stufen gewährt [3]:

Pflegestufe Summe des Pflegegelds (netto)
Pflegebedarf in Stunden pro Monat
1 192,00€ Mehr als 65 
2 354,00€ Mehr als 95
3 551,60€ Mehr als 120
4 827,10€ Mehr als 160
5 1.123,50€ Mehr als 180, bei einem außergewöhnlichen Pflegeaufwand 
6 1.568,90€ Mehr als 180, zeitlich unkoordinierbare Betreuungsmaßnahmen erforderlich sind und diese regelmäßig während des Tages und der Nacht zu erbringen sind oder wenn dauernde Anwesenheit und Pflege einer Betreuungsperson erforderlich ist, da die Wahrscheinlichkeit für Fremd- oder Selbstgefährdung gegeben ist
7 2.061,80€ Mehr als 180, wenn keine zielgerichteten Bewegungen der Gliedmaßen möglich sind oder ein gleich zu achtender Zustand vorliegt

Förderung der 24-Stunden-Betreuung

Zudem gibt es in Österreich eine Förderung der 24-Stunden-Betreuung. Dafür müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein:

  • Bedarf einer 24-Stunden-Betreuung
  • Bezug von Pflegegeld von mindestens Stufe 3
  • Vorliegen eines Betreuungsverhältnisses zur Person mit Pflegebedarf, zu Angehörigen oder zu einem gemeinnützigen Anbieter
  • Die Betreuungskräfte müssen entweder:
    • eine theoretische Ausbildung nachweisen, die im Wesentlichen der von Heimhelfer:innen entspricht
    • oder seit mindestens sechs Monaten die Betreuung der Person mit Pflegebedarf sachgerecht durchgeführt haben

Die Förderung beträgt maximal 800€ monatlich bei der Beschäftigung von zwei selbstständig tätigen Pflegekräften. Ein Zuschuss von 1600€ monatlich wird gewährt, wenn zwei unselbstständige Betreuungskräfte beansprucht werden.

Die Einkommensgrenze der Menschen mit Pflegebedarf liegt bei 2500€, wobei Leistungen wie Pflegegeld, Sonderzahlungen, Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld und Wohnbeihilfen nicht berücksichtigt werden [4].


FAQ

1. Welche Ziele hat aktivierende Pflege und wie unterscheidet sie sich von anderen Pflegeformen?

Das Hauptziel der aktivierenden Pflege ist die Aufrechterhaltung oder Wiedererlangung der Selbstständigkeit im Alltag. Es sollen sowohl körperliche als auch geistige, emotionale und soziale Fähigkeiten aktiv gefördert werden. Nicht nur die Selbstständigkeit der Personen mit Pflegebedarf wird gestärkt, sondern auch ihr Selbstbewusstsein. Das kann sich wiederum positiv auf soziale Kontakte und die psychische Verfassung auswirken.

2. Welche Methoden werden in der aktivierenden Pflege angewendet?

Es kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, wie beispielsweise Biografiearbeit nach Böhm. Diese Methoden sollen die körperliche und geistige Fitness fördern.

3. Für wen ist aktivierende Pflege geeignet?

Die aktivierende Pflege ist besonders geeignet für Menschen mit unterschiedlichen Pflegebedarfen. Insbesondere dient sie Personen mit demenziellen Erkrankungen oder Menschen, die nach einer Krankheit oder Operation ihre Selbstständigkeit wiedererlangen möchten.

4. Welche Rolle spielt die Angehörigenarbeit in der aktivierenden Pflege?

Angehörigenarbeit ist ein integraler Bestandteil der aktivierenden Pflege. Angehörige können nämlich in den Pflegeprozess einbezogen werden, um die Aktivierung des Pflegebedürftigen auch außerhalb der Pflegesituation zu unterstützen.

5. Kann aktivierende Pflege in verschiedenen Pflegesettings angewendet werden?

Ja, sie kann in verschiedenen Pflegesettings angewendet werden, einschließlich stationärer Pflegeeinrichtungen, ambulanter Pflegedienste und betreuter Wohnformen. Vor allem in Pflegeeinrichtungen muss jedoch bedacht werden, dass aufgrund eines Zeit- und Personalmangels in der Regel weniger auf individuelle Bedürfnisse eingegangen werden kann.

6. Welche Vorteile bietet die aktivierende Pflege für Menschen mit Demenz?

Häufig schreitet Demenz schleichend voran, bis Personen eines Tages nicht mehr in der Lage sind, selbständig ihren Alltag zu bewältigen. Aktivierende Pflege kann hierbei helfen einzelne Fähigkeiten und Erinnerungen wiederherzustellen bzw. den Abbau-Prozess zu verlangsamen.

7. Frage: Gibt es Schulungen oder Fortbildungen für Pflegekräfte im Bereich aktivierende Pflege?

Ja, die gibt es. Sie vermitteln Kenntnisse über verschiedene Methoden und Ansätze, um die Pflegebedürftigen optimal zu aktivieren.


[1] Vgl. Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, “Höhe des Pflegegeldes”, oesterreich.gv.at, 19.01.2022, https://www.oesterreich.gv.at/themen/soziales/pflege/4/Seite.360516.html, 04.01.2024.
[2] Vgl. Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz,”Kosten für Alten- und Pflegeheime”, oesterreich.gv.at, 21.03.2023, https://www.oesterreich.gv.at/themen/soziales/pflege/2/Seite.360542.html, 04.01.2024.

[3] Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, “Höhe des Pflegegeldes”, 04.01.2024.

[4] Vgl. Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, “Förderung der 24-Stunden-Betreuung”, oesterreich.gv.at, 01.09.2023, https://www.oesterreich.gv.at/themen/soziales/pflege/1/Seite.360534.html, 04.01.2024.

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