Tagespflege

Kategorien: Pflege, Pflege und Betreuung

Die Tagespflege ist eine teilstationäre Pflegeform und lässt sich zwischen der häuslichen Versorgung und einer stationären Pflege eingruppieren. Pflegebedürftige werden in einer Tagespflegeeinrichtung versorgt, während ihre pflegenden Angehörigen ihrer Erwerbsarbeit nachgehen oder weil diese für einige Zeit Erholung von der Pflege benötigen. Häusliche Pflege kann so stabilisiert werden. Die Tagespflege ist auch für alleinstehende Senior:innen geeignet, die mehr Unterstützung benötigen, als ein ambulanter Pflegedienst ihnen bieten kann.

Beispiel 1:

Frau Schmidt pflegt ihren Vater, der im Rollstuhl sitzt. Sie ist berufstätig und kann viel von zu Hause arbeiten. An zwei Tagen in der Woche muss Frau Schmidt jedoch ins Büro fahren. An diesen beiden Tagen besucht ihr Vater eine Tagespflegeeinrichtung. Dort wird für ihn gekocht und er erhält Hilfe bei Alltagsdingen.

Beispiel 2:

Frau Mesner lebt seit dem Tod ihres Mannes alleine. Sie hat geistig abgebaut, vernachlässigt zunehmend ihren Haushalt, wirkt oft traurig und abwesend und vergisst oft, genügend zu trinken. Ihr Sohn schaut täglich nach der Arbeit bei ihr vorbei und überzeugt Frau Mesner, unter der Woche täglich in eine Tagespflegeeinrichtung zu gehen. Dort lebt sie durch den Kontakt mit anderen Senior:innen und die Beschäftigungsangebote zusehends auf.

Beispiel 3:

Herr Kloth ist dement und lebt bei seinem Sohn und seiner Schwiegertochter. Beide sind berufstätig. Bisher ist während ihrer Arbeitszeit zweimal täglich ein ambulanter Pflegedienst ins Haus gekommen. Dies reicht allerdings nicht mehr aus, da Herr Kloth eine permanente Beaufsichtigung braucht. Zweimal ist er schon weggelaufen und hat den Weg nach Hause nicht mehr gefunden und auch den Herd hat er einmal brennen lassen. Tagsüber besucht Herr Kloth nun die Tagespflegeeinheit in einem Pflegeheim. Diese hat sich auf die Bedürfnisse von Senior:innen mit dementieller Erkrankung spezialisiert.

Für wen ist die Tagespflege geeignet?

Die Pflege eines Angehörigen ist emotional und zeitlich belastend. Gerade wenn die pflegenden Angehörigen selbst  berufstätig sind oder noch jüngere Kinder haben, kann die Pflege sie stark vereinnahmen. In diesem Falle kann eine Tagespflege den Alltag deutlich entspannen. Die pflegebedürftige Person ist tagsüber in professioneller Pflege, es wird für ihre Sicherheit und ihr Wohlergehen gesorgt. Sie erfährt Betreuung, Erinnerung, Zuspruch und Anleitung. In dieser Zeit können die pflegenden Angehörigen ihrem eigenen Alltag nachgehen.

Manchmal reicht der Besuch eines ambulanten Pflegedienstes ein- oder zweimal am Tag nicht mehr aus, um die Bedürfnisse alleinstehender Senior:innen zu versorgen. Gleichzeitig sind sie aber vielleicht noch nicht bereit in ein Pflegeheim zu ziehen. Auch in solchen Fällen können sich Betroffene an eine Tagespflegeeinrichtung wenden.

Die Tagespflege eignet sich für Personen, die:

  • allein leben oder tagsüber viel allein sind. Soziale Vereinsamung kann bei Senior:innen zu Altersdepressionen oder einer stark nachlassenden Selbstständigkeit führen. Oft beginnen sie, sich selbst und ihren Haushalt zu vernachlässigen. Viele vergessen dabei auch das Essen und besonders das Trinken, was gerade im Alter auf Dauer gefährlich werden kann.
  • kognitiv beeinträchtigt sind. Gerade Menschen mit einer dementiellen Erkrankung können sich durch Vergesslichkeit und Orientierungslosigkeit allein leicht in Gefahr bringen. Zum Beispiel lassen sie den Wasserhahn unkontrolliert laufen, die Herdplatte eingeschalten oder laufen weg und verirren sich dabei. Auch Menschen, deren Tag-Nacht-Rhythmus gestört ist, können von einer Tagespflege entscheidend profitieren.
  • körperlich beeinträchtigt sind. Bewegungseinschränkungen, zum Beispiel nach einer OP oder einem Schlaganfall, können einen Alltag allein unmöglich machen.

Welche Leistungen bietet die Tagespflege?

Die Tagespflege kann stunden- oder tageweise stattfinden, nur an einem Tag in der Woche oder täglich. Die pflegebedürftige Person wird zu Hause abgeholt. Der Transport wird von der Tagespflegeeinrichtung organisiert und über die Pflegekasse abgerechnet. Er kann über einen Fahrdienst oder über ein Taxi erfolgen.

In der Tagespflegeeinrichtung werden mehrere Mahlzeiten angeboten. Außerdem wird die Grundpflege gewährleistet. Dies umfasst zum Beispiel Hilfe beim Essen und beim Toilettengang, die Erinnerung ans Trinken und die Gabe von Medikamenten. Oft kann auch eine spezielle Betreuung bei Krankheiten wie Demenz geleistet werden.

Bei der Tagespflege steht das Freizeit- und Beschäftigungsprogramm im Vordergrund. Hierzu können gehören:

  • Gymnastik
  • Gedächtnistraining
  • gemeinsames Zeitunglesen
  • Spiele und Beschäftigungen
  • Singen und Musik
  • gemeinsame Spaziergänge und Ausflüge
  • das Üben von Alltagskompetenzen wie Kochen und Backen, Tischdecken und kleinere Gartenarbeiten
  • kreative Beschäftigungen
  • jahreszeitliche Feste und Aktivitäten, zum Beispiel zu Fasching, zu Ostern, zu Weihnachten usw.

Durch die kleinen Gruppen herrscht in der Tagespflege ein familiäres Umfeld. Es gibt häufig feste Bezugspersonen.

Welche Formen der Tagespflege gibt es?

Es lassen sich drei verschiedene Formen der Tagespflege unterscheiden:

Solitäre Tagespflege

Die Tagespflege kann in speziell dafür geschaffenen Einrichtungen stattfinden, in denen ausschließlich (solitär) nur Tagespflege angeboten wird. Diese Angebotsform ist am weitesten verbreitet.

Angegliederte Tagespflege

Hier findet die Tagespflege in einem Pflegeheim statt oder ist an einen ambulanten Pflegedienst angegliedert. Der Tagespflegebereich ist aber räumlich und organisatorisch vom stationären Betrieb getrennt.

Integrierte bzw. eingestreute Tagespflege

Die Tagespflege findet im Wohn- und Gruppenbereich eines Pflegeheimes statt. Die Tagespflegegäste verbringen den Tag mit den regulär dort wohnenden Bewohner und Bewohnerinnen des Pflegeheimes und können deren Betreuungsangebote mitnutzen.

Welche Dienstleister für die Tagespflege gibt es?

Tagespflege wird durchgeführt:

  • von ambulanten Pflegediensten
  • in stationären Pflegeheimen mit einer eigenen, vom normalen Betrieb getrennten Tagespflege-Abteilung
  • im Wohn- und Gruppenbereich eines stationären Pflegeheimes
  • von einem spezialisierten Anbieter für Tagespflege

Bei Interesse können Sie Ihre Kranken- oder Pflegekasse um eine Übersicht über Tagespflegeeinrichtungen bitten. Auch bei Ihrer Gemeinde, beim Altenservicezentrum, bei Wohlfahrtsverbänden oder im Internet lassen sich hilfreiche Informationen finden. Falls Ihr:e Angehörige:r eine dementielle Erkrankung hat, sollten Sie bei der Auswahl einer Einrichtung darauf achten, dass diese auch auf Personen mit einer solchen Erkrankung spezialisiert ist.

Welche Voraussetzungen gibt es bei der Tagespflege?

Personen, die die Dienste einer Tagespflegeeinrichtung in Anspruch nehmen möchten, müssen transportfähig sein. Sie müssen in der Lage sein, einige Stunden sitzend zu verbringen, auch wenn dies in einem Rollstuhl ist. Bettlägerige pflegebedürftige Personen können damit in einer Tagespflegeeinrichtung nicht betreut werden.

Wo kann Tagespflege stattfinden?

Tagespflege ist teilstationär und kann in eigens dafür geschaffenen Tagespflegeeinrichtungen, in Pflegeheimen oder in den Räumlichkeiten eines ambulanten Pflegedienstes stattfinden.

Auf jeden Fall müssen diese Räumlichkeiten über barrierefreie Zugänge und eine direkte Fahrzeugzugfahrt verfügen. Sie müssen bedarfsgerecht ausgestattet sein und Bewegungsmöglichkeiten im Freien bieten. Außerdem müssen bedürfnisorientierte Ruhe- und Gemeinschaftsräume vorhanden sein.

Welche Vorteile hat Tagespflege?

Die teilstationäre Pflege kann die pflegenden Angehörigen stark entlasten, insbesondere wenn diese berufstätig sind oder mehr als eine Person pflegen. Eine angespannte Pflegesituation zu Hause kann so entzerrt werden. Serviceleistungen wie ein Fahrdienst machen es den Angehörigen zusätzlich leichter. Die genauen Angebote und der zeitliche Umfang kann zudem flexibel gewählt werden.

In der Tagespflegeeinrichtung wird die Grundpflege sichergestellt. Tagespflegegäste erhalten mehrere ausgewogene Mahlzeiten am Tag. Die Gruppen in der Tagespflege sind klein und umfassen meist zwischen 10 und 12 Personen. Das Personal ist geschult, um auch Personen mit speziellen Krankheiten (zum Beispiel Demenz) adäquat zu pflegen.

Durch den sozialen Kontakt zu anderen Tagespflegegästen oder auch den Bewohnern und Bewohnerinnen des Pflegeheims, vereinsamt die pflegebedürftige Person nicht. Gleichzeitig wird ihre Selbstständigkeit länger erhalten. So kann die betroffene Person auch weiterhin in ihrem Zuhause wohnen. Ein Umzug in eine vollstationäre Einrichtung kann so vermieden oder zumindest hinausgezögert werden.

Welche Nachteile hat Tagespflege?

Die Kosten der Tagespflege sind insgesamt höher als bei der ambulanten Pflege. Dadurch ist auch der Selbstkostenanteil der pflegebedürftigen Person höher.

Die pflegebedürftige Person ist einer oft wechselnden Umgebung ausgesetzt. Dies kann insbesondere bei Senior:innen mit einer dementiellen Erkrankung zu einem großen Stressor werden. Auch das Pflegepersonal wechselt durch Schichtdienste deutlich häufiger als bei einem ambulanten Pflegedienst oder der Pflege durch Angehörige.

Eignet sich Tagespflege bei Demenz?

Eine lückenlose Beaufsichtigung einer an Demenz erkrankten Person stellt Angehörige vor eine große Herausforderung. Mit fortschreitender Erkrankung können die Erkrankten allerdings nicht mehr unbeaufsichtigt bleiben. Sie sind zunehmend orientierungslos und vergesslich. So können sie zu einer Gefahr für sich und andere werden.

Es gibt viele Tagespflegeeinrichtungen, die sich auf die Betreuung von Senior:innen mit einer dementiellen Erkrankung spezialisiert haben. In der Fachsprache heißen sie gerontopsychiatrische Tagesstätten.

Grundsätzlich empfinden demenzkranke Personen häufig wechselnde Umgebungen und Personen als großen Stressor. Daher ist es wichtig, dass die Tagespflegegruppe klein und die Räumlichkeiten überschaubar sind. Vielleicht gibt es sogar feste Tischnachbarn und Tischnachbarinnen, mit denen sich der:die Betroffene gut versteht. So kann die Tagespflegeeinrichtung zu einer vertrauten Umgebung werden, die die Person akzeptiert und gern in ihren Alltag integrieren lässt.

Als Angehöriger sollten Sie besonders darauf achten, in der Einrichtung gut ausgebildete und empathische Mitarbeiter:innen vorzufinden. Sind die Pflegekräfte im Umgang mit den pflegebedürftigen Menschen auch freundlich? Bleiben sie gelassen? Gehen Sie mit einem Tagespflegegast auf die Toilette, wenn dieser unruhig wird? Sind die Senior:innen wirklich nie unbeaufsichtigt? Wird dafür gesorgt, dass Demenzkranke mit Weglauftendenzen die Einrichtung nicht allein verlassen können? Gute Einrichtungen sorgen dafür, dass es feste Bezugspersonen für die Tagespflegegäste gibt.

Auch die angemessene Eingewöhnung in die Tagespflegeeinrichtung kann ein entscheidender Punkt für das Gelingen sein. Häufig ist es möglich, dass der:die Betroffene die Einrichtung zunächst nur stundenweise besucht. Oft kann sie anfangs auch von einer nahen Bezugsperson begleitet und diese stückweise von einer Pflegekraft abgelöst werden.

Viele Tagesstätten für Demenzkranke nutzen spezielle Lichtkonzepte oder Farbleitsysteme, um den Gästen die räumliche und zeitliche Orientierung zu erleichtern. Der wiederkehrende, ritualisierte Tagesablauf in der Tagesstätte kann ihren Zustand stabilisieren.

Wenn Sie einen demenzkranken Angehörigen pflegen, der besonders nachtaktiv ist, können Sie auch die Möglichkeit einer speziellen Nachtpflege in Erwägung ziehen.

Welche Alternativen gibt es zu Tagespflege?

Wenn für die pflegebedürftige Person keine Tagespflege in Frage kommt, besteht dennoch die Möglichkeit, ihr eine adäquate Betreuung zukommen zu lassen. Wir nennen Ihnen hier einige Alternativen:

  • Pflege durch Angehörige. Die Pflege durch Angehörige kann gerade bei einer dementiellen Erkrankung schnell sehr belastend werden, da wirklich eine dauerhafte Aufsicht gewährleistet sein muss. Daher sollten pflegende Angehörige unbedingt darauf achten, sich Entlastungsmöglichkeiten zu sichern.
  • Ambulante Pflege. Bei Personen, bei denen noch kein hohes Pflegebedürfnis vorliegt, kann eine ambulante Pflege ausreichend sein. Diese besucht das Haus der pflegebedürftigen Person ein- oder mehrmals täglich und kann die Grund- und Behandlungspflege abdecken.
  • 24-Stunden-Pflege. Bei dieser Pflegeform lebt die Pflegeperson in einem Zimmer im Zuhause der pflegebedürftigen Person. Sie deckt in einer 1:1-Betreuung die Pflege ab und kümmert sich auch um hauswirtschaftliche Aufgaben. Diese Form der Pflege ist vor allem bei einem höheren Pflegegrad relevant.
  • Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege. Diese Pflegeformen stellen sichern, dass die pflegebedürftige Person auch gepflegt wird, wenn die pflegenden Angehörigen krank sind oder Erholung, zum Beispiel in Form eines Urlaubs benötigen.

Mit welchen Kosten ist die Tagespflege verbunden?

Die Kosten der Tagespflege setzen sich zusammen aus den Kosten für

  • die Grundpflege,
  • den Fahrdienst,
  • das Essen und die Betreuung sowie
  • die Investitionskosten (An- und Umbaumaßnahmen, notwendige Wartungen und Reparaturen).

Welche Förderungen sind bei der Tagespflege möglich?

Sie können die Kosten einer Tagespflegestätte mit Ihrem Pflegegeld decken. Je nach Pflegestufe stehen Ihnen die folgenden Beträge zu (Stand Dezember 2023 [1]):

  • Pflegestufe 1: 175,00 Euro
  • Pflegestufe 2: 322,70 Euro
  • Pflegestufe 3: 502,80 Euro
  • Pflegestufe 4: 754,00 Euro
  • Pflegestufe 5: 1.024,20 Euro
  • Pflegestufe 6: 1.430,20 Euro
  • Pflegestufe 7: 1.879,50 Euro

FAQ

1. Was ist Tagespflege und wie unterscheidet sie sich von anderen Pflegeformen?

Tagespflege ist eine Form der Betreuung, bei der pflegebedürftige Personen tagsüber in einer Einrichtung versorgt werden. Im Gegensatz zur stationären Pflege können sie jedoch abends wieder nach Hause zurückkehren. Dies ermöglicht eine flexible Betreuung, die individuell auf die Bedürfnisse der Pflegebedürftigen abgestimmt ist.

2. Wer kann die Tagespflege in Anspruch nehmen?

Grundsätzlich kann die Tagespflege von allen Pflegebedürftigen genutzt werden, die tagsüber Betreuung benötigen. Die genauen Voraussetzungen können jedoch je nach Einrichtung variieren. Zu beachten ist aber in der Regel, dass Betroffene transportfähig sein müssen. Damit sollten sie auch in der Lage sein einige Stunden sitzend verbringen zu können.

3. Wie ist der Ablauf eines typischen Tages in der Tagespflege gestaltet?

Der Tagesablauf in der Tagespflege umfasst meistens gemeinsame Mahlzeiten, Pflegeleistungen, therapeutische Angebote, soziale Aktivitäten und Ruhephasen. Die genaue Struktur kann von Einrichtung zu Einrichtung unterschiedlich sein, ist jedoch darauf ausgerichtet, die individuellen Bedürfnisse der Pflegegäste zu berücksichtigen.

4. Wie erfolgt die Finanzierung der Tagespflege?

Die Finanzierung der Tagespflege kann vor allem über das Pflegegeld erfolgen. Dessen Höhe hängt von der Pflegestufe der betroffenenen Person ab.

5. Wie erfolgt die Auswahl einer geeigneten Tagespflegeeinrichtung?

Bei der Auswahl der geeigneten Tagespflegeeinrichtung sollten neben der Art der Einrichtung Aspekte wie Lage, Einrichtungsausstattung, Qualifikation des Personals und das Angebot an Aktivitäten beachtet werden. Auch Empfehlungen und Erfahrungen anderer Pflegebedürftiger oder Angehöriger einzuholen kann den Entscheidungsprozess erleichtern.

6. Welche Rolle spielen Angehörige in der Tagespflege?

Selbst wenn Angehörige nicht primär für die Pflege der betroffenen Personen zuständig sind, können sie eine wichtige Rolle spielen. Meistens kommt es ihnen zu die Pflegegäste zur Tagespflegeeinrichtung zu bringen und wieder abzuholen, sie bei der Auswahl der Einrichtung zu unterstützen oder gegebenenfalls auch den Pflegekräften die Bedürfnisse der pflegebedürftigen Person zu kommunizieren. Ein guter Austausch zwischen Angehörigen und dem Pflegepersonal ist daher entscheidend.

7. Eignet sich Tagespflege für an Demenz erkrankte Personen?

Ja. Da insbesondere an Demenz erkrankte Senior:innen mit der Zeit kontinuierliche Betreuung bedürfen, können hier Tagespflegeeinrichtungen Abhilfe verschaffen. Einige Einrichtungen haben sich sogar auf die Pflege demenzkranker Personen spezialisiert. Je nach Bedürfnisse des:der Betroffenen kann jedoch auch eine Nachtpflegeeinrichtung eine Überlegung wert sein.


[1] Vgl. Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, “Höhe des Pflegegeldes”, oesterreich.gv.at, 19.01.2022 https://www.oesterreich.gv.at/themen/soziales/pflege/4/Seite.360516.html, 13.12.2023.

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