Parkinson: Ein Überblick

Jemand hält seine eigenen Hände, als ob sie schmerzen würden.
Kategorien: Krankheiten, Medizinische Versorgung und Therapien

Einleitung

In Österreich sind in etwa 20.000 Menschen von Parkinson betroffen. [1] Die Krankheit ist in aller Munde, jedoch herrscht in der Allgemeinbevölkerung noch immer starker Aufklärungsbedarf. Dieser Artikel soll einen kompakten Überblick über die wichtigsten Teilaspekte des Themas „Parkinson“ bieten und die häufigsten Fragen von kürzlich diagnostizierten Menschen, sowie deren Angehörigen beantworten.

Bei der Parkinson-Krankheit handelt es sich um eine neurodegenerative Erkrankung, die vermehrt bei Personen höheren Alters auftritt. Das zentrale Nervensystem ist durch die Effekte der Erkrankung zutiefst beeinträchtigt, und besagte Beeinträchtigung kann zu einer Vielzahl von Symptomen führen, die den Alltag der Patient:innen deutlich erschweren. Parkinson ist nach James Parkinson benannt, einem britischen Arzt, der die Krankheit erstmals im Jahr 1817 explizit beschrieben hat – trotz dieser weit zurückreichenden Bekanntheit der Erkrankung gibt es bis heute leider noch keine Behandlung, die zu einer kompletten Heilung führt. [2]

Parkinson ist eine chronische und fortschreitende Erkrankung, die durch den Verlust von Nervenzellen im Gehirn verursacht wird, die Dopamin produzieren. Dopamin ist ein wichtiger Neurotransmitter, der eine Rolle bei der Kontrolle von Bewegungen und Emotionen spielt. Ein derartiger Mangel kann folglich zu Krankheitserscheinungen wie Zittern, Bradykinese (verlangsamten Bewegungsablauf), sowie Gleichgewichts- und Haltungsproblemen führen. Parkinson betrifft normalerweise am ehesten Menschen über 60 Jahre, obwohl es auch Fälle von jüngeren Patienten gibt. [3] Die Ursachen von Parkinson sind noch nicht vollständig verstanden, doch wir werden in diesem Artikel versuchen, einige der von Expert:innen vermuteten begünstigenden Faktoren für die Krankheit darzulegen.

Obwohl Parkinson wie gesagt bisher nicht heilbar ist, gibt es eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten, die dazu beitragen können, die Symptome weitgehend zu lindern und die Lebensqualität betroffener Menschen beträchtlich zu verbessern. Einige dieser Behandlungsoptionen wollen wir in einem eigenen Kapitel in diesem Text beleuchten und erkrankten Personen und ihren Familien somit hoffentlich etwas Klarheit bei ihrer Suche nach der richtigen Behandlungsplanung ermöglichen.

Symptome

Parkinson ist eine neurologische Erkrankung mit variierenden Symptomen, die sich über die Zeit verändern. Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die häufigsten Symptome.

Tremor

Charakteristisch für Parkinson ist der Tremor, ein Zittern im Ruhezustand, oft in Händen, Armen, Beinen und manchmal im Gesicht. Es beginnt meist einseitig, kann aber beide Körperseiten betreffen. Stress und Anstrengung können den Tremor beeinflussen. Nicht jeder Parkinson-Patient zeigt diesen Tremor, und das Vorhandensein eines Tremors bedeutet nicht zwangsläufig Parkinson. Tremor kann feinmotorische Fähigkeiten beeinträchtigen und das Halten von Gegenständen erschweren.

Bradykinese

Ein weiteres Hauptsymptom ist die Bradykinese, eine Bewegungsverlangsamung. Einfache Tätigkeiten wie Ankleiden oder Schreiben können dadurch erschwert sein.

Muskelsteifheit

Muskeln bei Parkinson-Patienten sind oft steif und widerständig, was Bewegungen unbeholfen oder starr wirken lässt und Schmerzen verursachen kann.

Posturale Instabilität

Die Krankheit beeinträchtigt Balance und Koordination, erhöht das Sturzrisiko und kann Haltungsschwierigkeiten verursachen, besonders bei älteren Menschen

Veränderungen im Gang

Parkinson-Patienten haben oft einen gebeugten, vorsichtigen Gang mit kleinen Schritten. Körperliche Einschränkungen können Trainingsübungen erschweren, doch Unterstützung durch Angehörige ist wertvoll.

Schreib- und Sprachschwierigkeiten

Parkinson kann Mikrographie, kleinere Handschrift, und Bradyphonie, eine leise, monotone Stimme, verursachen.

Schlafstörungen

Betroffene leiden häufig unter Schlaflosigkeit, Alpträumen und unfreiwilligen Bewegungen im Schlaf.

Symptome variieren zwischen Parkinson-Patienten. Leichte bis schwere Symptome sind möglich. Bei Verdacht auf Parkinson empfiehlt sich ein Symptom-Tagebuch zur Unterstützung der Diagnose.

Jemand hält seine eigenen Hände, als ob sie schmerzen würden.

Diagnose

  • Anamnese und körperliche Untersuchung: Der erste Schritt bei der Diagnose von Parkinson ist eine gründliche Anamnese, gefolgt von einer körperlichen Untersuchung. Die Ärztin oder der Arzt wird nach Ihren Symptomen und Ihrer Krankheitsgeschichte fragen und eine körperliche Begutachtung durchführen, um Ihre Bewegungen, Reflexe und Koordination zu überprüfen. Weiters werden die Mediziner:innen auch einen speziellen Test durchführen, um das Vorhandensein von Tremor, Steifigkeit und eines langsamen Bewegungsflusses zu ermitteln.
  • Neurologische Untersuchungen: In den meisten Fällen wird eine neurologische Untersuchung durchgeführt, um das Vorhandensein von Parkinson-Symptomen zu bestätigen. Diese Untersuchung umfasst eine Überprüfung der Muskelstärke und – koordination, eine Überprüfung der Reflexe und eine Überprüfung der Empfindlichkeit gegenüber Berührung.
  • Bildgebende Verfahren: Bildgebende Verfahren wie Magnetresonanztomographie (MRT) und Computertomographie (CT) können verwendet werden, um den Zustand des Gehirns zu überprüfen und mögliche strukturelle Anomalien identifizieren zu können. Diese Verfahren können auch dabei helfen, andere Erkrankungen, die Parkinson-ähnliche Symptome verursachen können, auszuschließen.
  • Bluttests: Bluttests können durchgeführt werden, um mögliche Ursachen von Parkinson-ähnlichen Symptomen wie Schilddrüsenproblemen oder Vitamin-B12-Mangel, auszuschließen.
  • L-Dopa-Test: Ein L-Dopa-Test wird oft dann durchgeführt, wenn ein ziemlich deutlicher Verdacht auf Parkinson besteht. Bei L-Dopa handelt es sich um ein Medikament, das verwendet wird, um Parkinson-Symptome zu behandeln. Im Zuge eines L-Dopa-Tests werden Patient:innen mit dem Medikament behandelt. Folglich werden dann die Auswirkungen auf die zuvor aufgetretenen Symptome beobachtet. Sollten sich die Krankheitserscheinungen erfolgreich vermindern, kann dies ein Hinweis darauf sein, dass tatsächlich Parkinson vorliegt.
  • Kognitive Tests: Kognitive Tests können durchgeführt werden um festzustellen, ob es Anzeichen von Gedächtnis- und kognitiven Beeinträchtigungen gibt, die mit Parkinson in Verbindung gebracht werden können.

Eine definitive Diagnose von Parkinson kann nur durch eine Kombination von Tests und Untersuchungen gestellt werden. In einigen Fällen kann es erforderlich sein, dass ein Arzt oder eine Ärztin zusätzliche Tests durchführt, um andere Erkrankungen auszuschließen, die ähnliche Symptome wie Parkinson vorweisen.

Ursachen

Während schon seit vielen Jahrzehnten Forschung im Bereich der Parkinson-Erkrankung betrieben wird, sind die Ursachen dahinter noch immer nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch im Allgemeinen angenommen, dass Parkinson durch eine Kombination von genetischen und Umweltfaktoren verursacht werden kann.

Parkinson tritt auf, wenn die Nervenzellen in einem Teil des Gehirns, der Substantia nigra, absterben oder beschädigt werden. Diese Nervenzellen produzieren Dopamin, einen wichtigen Neurotransmitter, der die Bewegung und die Koordination des Körpers reguliert. Wenn ein Mangel an diesen Nervenzellen entsteht, wird weniger Dopamin produziert, was zu den Symptomen von Parkinson führen kann.

  • Genetik: Genetik spielt ebenso eine Rolle bei der Entwicklung von Parkinson. Bestimmte Gene konnten in der Vergangenheit direkt mit der Erkrankung in Verbindung gebracht wurden. Forscher:innen haben beispielsweise herausgefunden, dass Mutationen im LRRK2-Gen das Risiko für Parkinson erhöhen können. [4] Andere Gene, wie das SNCA-Gen, sind ebenfalls mit Parkinson assoziiert.
  • Umweltfaktoren: Einige Studien über die vergangenen Jahre hinweg haben nahegelegt, dass Umweltfaktoren wie Pestizide, Lösungsmittel und Schwermetalle ebenfalls das Risiko für Parkinson deutlich erhöhen können. Es wird angenommen, dass diese Substanzen das Nervensystem schädigen und die Entwicklung von Parkinson somit begünstigen. Wie im Zusammenhang mit vielen anderen Krankheiten wird auch bei Parkinson stark vom Tabakrauchen abgeraten.

Wissenschaftler:innen untersuchen weiterhin die genauen Mechanismen, die zur Entstehung von Parkinson führen, um bessere Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Es gibt auch vielversprechende Forschungsergebnisse, die darauf hindeuten, dass bestimmte Medikamente und Behandlungen es ermöglichen könnten, die Nervenzellen im Gehirn zu reparieren oder zu ersetzen.

Obwohl die genauen Ursachen von Parkinson noch nicht vollständig verstanden sind, sind Fortschritte bei der Erforschung der Erkrankung in Sicht. Menschen, die ein höheres Risiko für Parkinson haben, wie beispielsweise Personen mit einer Familienanamnese oder einem Beruf, der sie bestimmten Umweltfaktoren aussetzt, sollten regelmäßige Untersuchungen durchführen lassen und Maßnahmen ergreifen, um ihr Risiko zu verringern.

Auf dem Bild ist ein Kopf-Scan zu sehen.

Medikamente

Parkinson ist eine sehr komplexe Erkrankung und erfordert meist eine umfassende Behandlung, welche unter anderem auch eine medikamentöse Therapie inkludiert. Das Ziel der medikamentösen Therapie bei Parkinson ist es, den Dopaminmangel im Gehirn auszugleichen, der durch das Absterben von Nervenzellen in der Substantia nigra entsteht. Die meisten Parkinson-Medikamente sind Dopaminagonisten oder Dopamin-Rezeptor-Antagonisten, die die Wirkung von Dopamin im Gehirn imitieren oder verstärken.

  • Levodopa: Eine der häufigsten Medikamentenklassen, die bei Parkinson eingesetzt werden, sind Levodopa-Präparate. Levodopa wird im Gehirn in Dopamin umgewandelt und kann somit dabei helfen, die Symptome von Parkinson zu lindern. Es wird oft mit Carbidopa oder Benserazid kombiniert, um den Abbau von Levodopa im Körper zu verlangsamen und die Konzentration von Dopamin im Gehirn zu erhöhen. Levodopa ist eine sehr wirksame Behandlung, kann jedoch auch Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen und Dyskinesien (unwillkürliche Bewegungen) verursachen.
  • Dopaminagonisten: Andere Parkinson-Medikamente wie Dopaminagonisten, COMT-Hemmer und MAO-B-Hemmer können ebenfalls eingesetzt werden, um Symptome besser bewältigen zu können. Dopaminagonisten wie Pramipexol und Ropinirol ahmen die Wirkung von Dopamin im Gehirn nach, während COMT-Hemmer wie Entacapon den Abbau von Dopamin im Körper hemmen und MAO-B-Hemmer wie Selegilin den Abbau von Dopamin im Gehirn reduzieren können.

Parkinson-Medikamente müssen unbedingt individuell angepasst werden, da die Symptome und die Reaktion auf die Behandlung bei jedem Patienten und jeder Patientin unterschiedlich sind. Die Dosierung und die Art der Medikamente müssen stetig überwacht und regelmäßig angepasst werden, um die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten. Einige Patient:innen können auch von Kombinationstherapien profitieren, bei denen mehrere Medikamente gleichzeitig eingesetzt werden.

Die regelmäßige und gewissenhafte Einnahme der verschriebenen Wirkstoffe ist das Um-und-Auf, wenn eine medikamentöse Parkinson-Behandlung Erfolg haben soll. Sollten während der Therapie Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schwindel und Verwirrung  auftreten, sollten Patient:innen diese Symptome ihrem Arzt oder ihrer Ärztin mitteilen, um die Dosierung oder die Art der Medikamente anzupassen.

Nicht-medikamentöse Behandlung

Neben der medikamentösen Therapie gibt es eine Reihe von nicht-medikamentösen Behandlungsmethoden, die bei Parkinson-Patient:innen angewendet werden können. Besagte Methoden können dazu beitragen, die Symptome zu lindern und das Verfolgen einer Alltagsroutine erheblich zu erleichtern.

  • Physiotherapie: Eine der wichtigsten nicht-medikamentösen Behandlungsoptionen bei Parkinson ist die Physiotherapie. Durch gezielte Übungen kann die Mobilität der Teilnehmer:innen verbessert und die Muskeln gestärkt werden, um die allgemeine Beweglichkeit zu erleichtern. Die Physiotherapie kann auch dazu beitragen, die Muskeln zu entspannen, um Steifheit und Schmerzen zu lindern.
  • Ergotherapie: Ebenso wichtig ist die Ergotherapie. Diese Form der Therapie konzentriert sich auf Aktivitäten des täglichen Lebens wie Essen, Anziehen und persönliche Hygiene. Ergotherapeut:innen arbeiten mit ihren Klient:innen daran, ihre Fähigkeiten in diesen Bereichen zu stärken und helfen ihnen dabei, ihre Unabhängigkeit weitgehend zu bewahren.
  • Logopädie: Sprachbetreuung spielt auch eine bedeutende Rolle innerhalb der Parkinson-Therapie. Da die Erkrankung auch die Sprachfähigkeit der Betroffenen beeinträchtigen kann, arbeiten Logopäd:innen mit Patient:innen an der Verbesserung der Sprachqualität und der Artikulation. Sie können auch dazu beitragen, Schluckprobleme zu reduzieren, die bei einigen Parkinson-Erkranken auftreten können.
  • Bewegungstherapie: Darüber hinaus gibt es auch spezialisierte Bewegungstherapien wie Tai Chi und Yoga, die bei Parkinson-Patient:innen sehr beliebt sind. Diese Trainingsabläufe können dazu beitragen, die Beweglichkeit und die Flexibilität zu verbessern und diverse Muskelgruppen zu entspannen.
  • THS: Eine weitere wichtige nicht-medikamentöse Behandlungsmethode bei Parkinson ist die tiefe Hirnstimulation (THS). Hierbei handelt es sich um ein invasives Verfahren, bei dem Elektroden in bestimmte Bereiche des Gehirns implantiert werden, um abnormalen elektrischen Aktivitäten entgegenzuwirken, die Parkinson-Symptome verursachen. THS wird oft bei Patient:innen angewendet, die auf die medikamentöse Therapie nicht ansprechen. Diese Form der Behandlung kommt auch ins Spiel, wenn Medikamente bei Patient:innen starke Nebenwirkungen verursachen.

Übungen

Es gibt eine Vielzahl von Therapie-Übungen, die Parkinson-Patient:innen helfen können, ihre Symptome zu lindern und ihre Mobilität zu verbessern. Diese Übungen können je nach den spezifischen Symptomen des Patienten oder der Patientin angepasst werden, aber im Allgemeinen sind die folgenden Therapie-Übungen bei Parkinson-Patient:innen beliebt und wirksam:

  • Gleichgewichtsübungen: Gleichgewichtsprobleme sind ein häufiges Symptom von Parkinson. Gleichgewichtsübungen wie Standwaagen oder Stand auf einem Bein können dabei helfen, das Gleichgewicht zu verbessern und Stürze zu vermeiden.
  • Krafttraining: Schwäche und Muskelabbau sind häufige Probleme bei Parkinson-Patientinnen. Krafttraining kann dazu beitragen, die Muskulatur zu stärken und die Ausdauer zu verbessern.
  • Dehnübungen: Steifheit ist ein häufiges Symptom bei Parkinson-Patientinnen. Dehnübungen können dazu beitragen, die Steifheit zu reduzieren und die Beweglichkeit zu verbessern.
  • Aerobic-Übungen: Aerobic-Übungen wie Radfahren, Schwimmen oder Gehen können dazu beitragen, die kardiovaskuläre Gesundheit zu verbessern und die Ausdauer zu steigern.
  • Tai Chi: Tai Chi ist eine chinesische Bewegungsform, die langsame, fließende Bewegungen kombiniert. Es kann dazu beitragen, die Muskulatur zu entspannen und die Beweglichkeit zu verbessern.
  • Yoga: Yoga ist eine Übungsmethode, die sich auf Flexibilität, Kraft und Balance konzentriert. Es kann dazu beitragen, die Muskulatur zu entspannen und die Beweglichkeit zu verbessern.
  • Lautstärke- und Artikulationsübungen: Sprachprobleme wie verlangsamtes Sprechen oder undeutliche Aussprache sind häufige Symptome bei Parkinson-Patient:innen. Lautstärke- und Artikulationsübungen können dabei helfen, die Sprachfähigkeit zu verbessern.
  • Tanztherapie: Tanztherapie ist eine kreative Bewegungsform, die dazu beitragen kann, die Stimmung und die Beweglichkeit zu verbessern. Es kann auch dabei helfen, die soziale Isolation zu reduzieren, die bei einigen Parkinson-Patientinnen auftreten kann.
  • Kognitive Übungen: Parkinson kann auch die kognitiven Fähigkeiten beeinträchtigen. Kognitive Übungen wie Gedächtnistraining oder Problemlösung können dabei helfen, die kognitiven Fähigkeiten zu verbessern und die geistige Fitness zu erhalten.

Ernährung

Eine gesunde Ernährung spielt in unser aller Leben eine wichtige Rolle, jedoch ist sie bei Parkinson-Patient:innen nochmals von erhöhter Priorität. Es gibt zwar keine spezielle Diät für Parkinson-Patient:innen, jedoch gibt es bestimmte Nahrungsmittel und Ernährungsgewohnheiten, die helfen können, Symptome zu lindern und den Krankheitsverlauf erfolgreich zu verlangsamen.

Ernährung: Zu den empfohlenen Nahrungsmitteln bei Parkinson gehören solche mit hohem Antioxidantien-Gehalt wie Beeren, grünes Blattgemüse und Zitrusfrüchte. Antioxidantien können dabei unterstützen, freie Radikale zu bekämpfen, die die Nervenzellen im Gehirn schädigen können. Außerdem ist eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren äußerst ratsam, da diese Nährstoffe Entzündungen im Gehirn reduzieren und das Immunsystem stärken können.
Weiters können Ballaststoffe helfen, Verstopfungen zu verhindern, die bei Parkinson-Patienten häufig auftreten. Zu dieser Gruppe gehören Vollkornprodukte, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Nüsse.

Flüssigkeit: Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist auch von höchster Bedeutung. Parkinson-Patienten können oft unter einem erhöhten Flüssigkeitsbedarf leiden, da viele Medikamente austrocknend wirken und Bewegungsprobleme den Schluckakt beeinträchtigen können. Eine ausreichende Einnahme von Flüssigkeiten kann dazu beitragen, die Verdauung und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern.

Limitation: Ein weiterer wichtiger Aspekt einer richtigen Ernährung bei Parkinson ist die Vermeidung von Lebensmitteln, die die bereits präsenten Symptome verschlimmern können. Lebensmittel mit hohem Zucker- und Fettgehalt, sowie koffeinhaltige Getränke und Alkohol gilt es eher zu vermeiden, da sie zu Energieabfällen und Schwankungen im Blutzuckerspiegel führen und Symptome wie Zittern und Unruhe häufig verschlimmern.

Wir raten Ihnen, sich im Falle einer Parkinson-Erkrankung mit einem Ernährungsberater oder einer Ernährungsberaterin in Verbindung zu setzen, um eine individuelle Ernährungsstrategie zu entwickeln, die auf Ihre spezifischen Bedürfnisse abgestimmt ist.

Ein älterer Mann hält seine Hände. Es sieht so aus, als ob seine Hand schmerzen würde.

Welche Einflüsse auf Leben und Alltag sind zu erwarten?

Eine Parkinson-Erkrankung kann einen erheblichen Einfluss auf das Leben und den Alltag von Betroffenen haben. Die Symptome der Krankheit wie Tremor, Muskelsteifheit und Bewegungsarmut können dazu führen, dass einfache tägliche Aktivitäten wie Anziehen, Kochen oder Autofahren zu einer Herausforderung werden.

Die Auswirkungen von Parkinson auf das Leben können jedoch auch psychologische und soziale Aspekte umfassen. Viele Menschen mit Parkinson erleben ein Gefühl von Isolation und Einsamkeit. Die Krankheit kann häufig dazu führen, dass Betroffene sich von Freund:innen und Familie zurückziehen oder Schwierigkeiten haben, an sozialen Aktivitäten teilzunehmen. Darüber hinaus kann Parkinson auch Auswirkungen in der Arbeitswelt haben. Viele Betroffene müssen ihre Arbeitszeiten reduzieren oder ihre Arbeit sogar ganz aufgeben, da ihre Symptome sie daran hindern, die geforderten Aufgaben effektiv auszuführen.

Da Parkinson eine fortschreitende Erkrankung ist, können die auftretenden Symptome im Laufe der Zeit schlimmer werden, was wiederum zu weiteren Einschränkungen im täglichen Leben führen und den Alltag der Patient:innen erschweren kann.
Allerdings können an Parkinson erkrankte Personen trotz der Einschränkungen und Herausforderungen, die ihre Krankheit nach sich zieht, mithilfe der richtigen Behandlung ein erfülltes und glückliches Leben führen.

Patientenpflege

Die Pflege von Parkinson-Patient:innen kann eine Herausforderung sein, da die Krankheit eine Vielzahl von Symptomen aufweist, die eine umfassende Betreuung erfordern. Hinzu kommt häufig auch der Faktor des Alters bei vielen Betroffenen, welcher seine eigenen Probleme birgt. Eine gute Pflege und Unterstützung ist jedoch unerlässlich für die Lebensqualität von Parkinson-Erkrankten. Eine wichtige Aufgabe der Patientenpflege bei Parkinson ist es, die Patient:innen bei der täglichen Bewältigung von Aktivitäten zu unterstützen, die aufgrund ihrer Symptome schwierig sein können. Dazu können beispielsweise Unterstützung bei der Körperpflege, der Nahrungsaufnahme oder dem Anziehen, gehören.

Die Überwachung der Medikamenteneinnahme kann ebenfalls eine wichtige Rolle in der Pflege spielen. Medikamente müssen in der Regel zu bestimmten Zeiten und in bestimmten Dosierungen eingenommen werden, um die Symptome effektiv kontrollieren zu können. Es ist wichtig, dass Pfleger:innen sicherstellen, dass Patient:innen ihre Medikamente gewissenhaft und auf korrekte Weise einnehmen. Das richtige Pflegepersonal kann natürlich auch als emotionaler Beistand fungieren und auf dieser Ebene Unterstützung bieten. Parkinson-Patient:innen können durch die Einschränkungen, die die Krankheit mit sich bringt, unter anderem depressiv oder ängstlich werden. Eine einfühlsame und unterstützende Betreuung kann dazu beitragen die psychische Gesundheit von Betroffenen zu fördern.

Die Patientenpflege kann die Patient:innen ebenso bei der Inanspruchnahme von Ressourcen unterstützen, die ihnen zur Verfügung stehen. Dazu können beispielsweise physiotherapeutische Übungen, logopädische Therapie oder eine Unterstützung durch Selbsthilfegruppen gehören.

Eine junge Frau begleitet eine ältere Dame in einem Park.

Prävention

Obwohl es bisweilen keine Heilung für Parkinson gibt, können bestimmte Maßnahmen ergriffen werden, um das Risiko der Entwicklung dieser Erkrankung zu reduzieren. In diesem Kapitel werden wir kurz über einige solcher Präventionsmaßnahmen sprechen, die möglicherweise helfen können, das Risiko von Parkinson zu verringern.

  • Regelmäßige Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität kann ein wichtiger Faktor bei der Prävention von Parkinson sein. Vereinzelte Studien besagen, dass Menschen, die regelmäßig körperlich aktiv sind, ein um bis 45% niedrigeres Risiko vorweisen können, an Parkinson zu erkranken, verglichen mit Menschen, die inaktiv sind. [5] Allerdings ist es ist nicht notwendig, ein tägliches intensives Training zu absolvieren, denn auch moderate körperliche Aktivität wie Spazierengehen, Radfahren oder Schwimmen, kann durchaus hilfreich sein.
  • Gesunde Ernährung: Wir haben den Faktor der gesunden Ernährung bereits in Bezug auf eine bereits bestehende Parkinson-Erkrankung besprochen, jedoch ist sie auch in der Prävention ausschlaggebend. Eine Ernährung, die reich an Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, magerem Eiweiß und gesunden Fetten ist, kann das Risiko einer Erkrankung deutlich reduzieren. Expert:innen empfehlen darüber hinaus den Konsum von verarbeiteten Lebensmitteln und Zucker so gut es geht zu minimieren.
  • Vermeidung von Umweltgiften: Es gibt einige Hinweise darauf, dass Exposition gegenüber bestimmten Chemikalien das Risiko der Entwicklung von Parkinson erhöhen kann. Vermeiden Sie daher, in Kontakt mit Pestiziden, Herbiziden und Lösungsmitteln zu kommen. Auch das Rauchen von Zigaretten kann das Risiko einer Erkrankung deutlich erhöhen.
  • Stressreduktion: Stress kann eine Vielzahl von negativen Auswirkungen auf den Körper haben, einschließlich der Erhöhung des Risikos für Parkinson. Regelmäßige Entspannungsübungen wie Yoga, Meditation oder Atemübungen, können in diesem Zusammenhang definitiv nicht schaden.

Sollten Sie sich bezüglich ihres eigenen Parkinson-Risikos oder betreffend der Umsetzung der hier beschriebenen Präventionsmaßnahmen unsicher sein, ist die Kontaktaufnahme mit einem Facharzt oder einer Fachärztin stets ein ratsamer Schritt.

Wo finde ich Gemeinschaft?

Unterstützungs- und Selbsthilfe-Gruppen sind ein wichtiger Aspekt der Parkinson-Bewegung. Hier können Betroffene Informationen und Erfahrungen teilen, Fragen stellen und auf Antworten hoffen, sowie sich gegenseitig unterstützen und motivieren. Es gibt verschiedene Arten von Support-Gruppen, die von lokalen Gruppen in Ihrer Nähe bis hin zu Online-Foren reichen.

  • Lokal: Lokale Support-Gruppen sind möglicherweise die am besten geeignete Option für Menschen, die gerne persönlichen Kontakt zu anderen Parkinson-Betroffenen haben möchten. Diese Gruppen treffen sich regelmäßig in Gemeindezentren, Kirchen, Bibliotheken oder anderen Einrichtungen. Hier können Sie mit anderen Betroffenen und ihren Angehörigen sprechen und Erfahrungen austauschen. Oft werden auch Gastredner:innen eingeladen, um über Themen im Zusammenhang mit Parkinson zu sprechen.
  • Online: Für Menschen, die nicht in der Lage sind an lokalen Support-Gruppen teilzunehmen, gibt es auch Online-Gruppen und Foren. Diese sind eine großartige Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen rund um die Welt auszutauschen und Ratschläge und Unterstützung zu erhalten. Es gibt viele Online-Foren und Communities, die sich auf Parkinson konzentrieren. Sie decken ein breites Spektrum an Themen ab, von Diagnose und Symptomen bis hin zur Suche nach einer geeigneten Behandlung und einer Umstellung des Lebensstils.
  • Bitte Beachten: Bei der Auswahl eines Online-Unterstützungs-Forums ist es entscheidend vorsichtig zu sein und darauf zu achten, dass die Informationen, die dort geteilt werden, von zuverlässigen Quellen stammen. Ebenfalls ist es ratsam sicherzustellen, dass die Gruppe oder das Forum moderiert(verwaltet) wird, um unangemessenes Verhalten oder Missbrauch zu vermeiden.
  • Information: Neben den Support-Gruppen und Foren gibt es auch eine Vielzahl von anderen Online-Ressourcen für Parkinson-Betroffene. Hierzu zählen Informationsseiten von gemeinnützigen Organisationen, Online-Bibliotheken, Blogs, Podcasts und mehr. Diese Services können ein wertvoller Begleiter sein, wenn es darum geht, sich über eine Krankheit zu informieren und passende Behandlungsmöglichkeiten zu finden.

Eine junge Frau und ihr Opa schauen sich ein Handy an.

Hilfsmittel

Gehhilfen

Ein Beispiel für ein wichtiges Hilfsmittel sind Gehhilfen wie Gehstöcke, Rollatoren oder Krücken. Besonders bei der Vermeidung von Stürzen und der Bewältigung von Gangunsicherheiten können diese Tools hilfreich sein und das Gleichgewicht der Betroffenen verbessern. Einige Gehhilfen haben auch Räder und Bremsen, um das Fortbewegen zu erleichtern.

Anziehhilfen

Auch die häufig auftretenden Schwierigkeiten beim Anziehen, die durch Parkinson verursacht werden, werden durch eigens entwickelte Anziehhilfen adressiert. Zu dieser Gadget-Gruppe gehören beispielsweise Knopf- und Reißverschlusshaken, die das An- und Ausziehen von Kleidungsstücken erleichtern. Zusätzlich gibt es auch technologische Hilfsmittel wie Spracherkennungssoftware, die es Menschen mit Parkinson ermöglicht, mit ihrem Computer oder Mobiltelefon zu interagieren, ohne die Tastatur oder das Touchpad benutzen zu müssen.

Komfort

Da der Komfort beim Schlafen durch eine Parkinson-Erkrankung ebenfalls oft stark beeinträchtigt ist, gibt es unter anderem spezielle Kissen, die das Drehen im Schlaf erleichtern können. Diese Polster haben oft eine bestimmte Form und sind mit einer weichen Füllung ausgestattet, um das Liegen auf der Seite zu unterstützen. Die Stabilität beim Gehen kann zum Beispiel durch das Tragen spezieller Schuhe verbessert werden.

Online-Ressourcen

Wie bereits erwähnt, gibt es neben diesen konkreten Hilfsmitteln auch zahlreiche Online-Ressourcen und Support-Gruppen, die für Menschen mit Parkinson sehr nützlich sein können. Weiters stehen auch spezielle Apps für Mobiltelefone und Tablets zur Verfügung, die es Betroffenen ermöglichen, ihre Symptome zu verfolgen und ihre Medikamente zu verwalten.

Technologie

Eine weitere Kategorie von Hilfsmitteln sind die sogenannten “Assistenz-Systeme”. Hierbei handelt es sich um technologische Geräte, die bei alltäglichen Aufgaben unterstützen. Dazu gehören beispielsweise spezielle Fernbedienungen für den Fernseher oder das Licht, die mit größeren Tasten und vereinfachten Bedienelementen ausgestattet sind. Bewegungssensoren, die Licht oder Musik automatisch einschalten, wenn der Patient oder die Patientin einen Raum betritt, können ebenfalls von großem Nutzen sein.

Forschung

Die Parkinson-Forschung hat in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte erzielt, doch es bleibt viel zu tun, um die Krankheit besser zu verstehen und effektivere Behandlungen zu entwickeln. Aktuelle Forschungsansätze konzentrieren sich auf die Optimierung von Diagnose- und Prognoseverfahren sowie auf die Entwicklung neuer und verbesserter Medikamente und Therapien. Besonders vielversprechend ist die Stammzelltherapie, bei der Forscher:innen daran arbeiten, beschädigtes Gehirngewebe zu reparieren, um die Parkinson-Symptome zu lindern. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die Entwicklung von Medikamenten, die das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen oder stoppen können.

Derzeit gibt es keine Medikamente, die die zugrundeliegenden Ursachen behandeln, aber es existieren Mittel zur Symptomlinderung. Zudem untersuchen Forscher:innen die Rolle von Entzündungen bei der Entstehung und dem Fortschreiten der Krankheit, um entzündungshemmende Medikamente zu entwickeln. Neben der medizinischen Forschung wird auch an Technologien und Geräten gearbeitet, die den Alltag von Parkinson-Patient:innen erleichtern und ihre Lebensqualität verbessern. Es gibt Hoffnung, dass die fortschreitende Forschung in Zukunft zu besseren Behandlungsmöglichkeiten und vielleicht sogar zu einer Heilung führen wird. Die Unterstützung der Parkinson-Community bleibt entscheidend für den Fortschritt in der Forschung.

Auf dem Bild ist ein Mikroskop zu sehen.

FAQ

1. Was sind die häufigsten Symptome von Parkinson?

Parkinson ist durch Symptome wie Tremor (Zittern im Ruhezustand), Bradykinese (Bewegungsverlangsamung), Muskelsteifheit, posturale Instabilität (Gleichgewichts- und Haltungsprobleme), Gangveränderungen, Schreib- und Sprachschwierigkeiten sowie Schlafstörungen gekennzeichnet. Die Symptome variieren jedoch von Person zu Person.

2. Wie wird Parkinson diagnostiziert?

Die Diagnose von Parkinson umfasst eine Anamnese und körperliche Untersuchung, neurologische Untersuchungen, bildgebende Verfahren wie MRT und CT, Bluttests und spezielle Tests wie den L-Dopa-Test. Eine definitive Diagnose erfolgt durch eine Kombination dieser Untersuchungen.

3. Welche Ursachen hat Parkinson?

Parkinson wird durch den Verlust von Nervenzellen verursacht, die Dopamin produzieren. Genetische Faktoren und Umweltfaktoren wie Exposition gegenüber bestimmten Chemikalien können das Risiko erhöhen. Die genauen Ursachen sind jedoch noch nicht vollständig verstanden.

4. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für Parkinson?

Behandlungen umfassen medikamentöse Therapien, die Dopaminmangel ausgleichen, und nicht-medikamentöse Methoden wie Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Bewegungstherapien. Bei fortgeschrittenen Fällen kann auch die tiefe Hirnstimulation (THS) erwogen werden.

5. Wo finde ich Unterstützung und Gemeinschaft? Unterstützung für Parkinson-Betroffene gibt es in lokalen und Online-Selbsthilfegruppen. Diese bieten Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Betroffenen und Angehörigen, sowie Zugang zu wertvollen Informationen und Ressourcen. Es ist wichtig, auf die Zuverlässigkeit der Quellen zu achten und eine moderate Teilnahme an solchen Gruppen zu pflegen.

Zusammenfassung

Eine Parkinson-Diagnose kann eine zutiefst beängstigende und verunsichernde Angelegenheit sein. Die Krankheit an sich ist von Natur aus komplex und ihre Symptome können das Leben der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Es gibt jedoch eine Vielzahl von medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapieoptionen, die den Symptomen entgegenwirken und die Lebensqualität der Patient:innen verbessern können. Darüber hinaus gibt es auch zahlreiche Unterstützungsangebote innerhalb der Parkinson-Gemeinschaft, wie etwa Online-Foren und Support-Gruppen. Ebenso werden stetig neue Alltags-Hilfsmittel entwickelt und auf den Markt gebracht, die Parkinson-Erkrankten die Erhaltung ihrer Routine erleichtern können.

Die Parkinson-Forschung ist ein dynamisches und sich schnell entwickelndes Feld, das vielversprechende Fortschritte macht. Trotzdem bleibt Parkinson leider eine bisher unheilbare Erkrankung, und es bleibt entscheidend, die Forschung und Aufklärungsarbeit zu intensivieren, um das Bewusstsein für Parkinson in der Öffentlichkeit zu erhöhen.

Um Parkinson-Patient:innen in Zukunft eine möglichst hohe Lebensqualität ermöglichen zu können, sollte in der Bevölkerung ein Bewusstsein dafür entwickelt werden, mit welchen Herausforderungen Parkinson-Erkrankte täglich konfrontiert sind. Eine bessere Aufklärung kann dazu beitragen, Stigmatisierung und Vorurteile abzubauen und gleichzeitig das Verständnis für die Bedürfnisse von Parkinson-Erkrankten zu schärfen. Indem wir uns alle darum bemühen, das Bewusstsein für Parkinson zu erhöhen und die Forschung zu fördern, können wir dazu beitragen, das Leben von Parkinson-Betroffenen und ihren Familien zu verbessern und an der Hoffnung auf eine Zukunft ohne Parkinson festzuhalten.

Quellen:

[1] Gesundheit. GV.at. (o. D.). Morbus Parkinson. https://www.gesundheit.gv.at/krankheiten/gehirn-nerven/parkinson.html (Abgerufen 17.01.2024)

 

[2] Flöer, C. (2023). Parkinson: Das Morbus Parkinson Syndrom. https://www.pflege.de/krankheiten/parkinson/ (Abgerufen 17.01.2024)

 

[3] Universitäts Spital Zürich. (2023). Morbus Parkinson erkennen und behandeln. https://www.usz.ch/morbus-parkinson-erkennen-und-behandeln/ (Abgerufen 17.01.2024)

 

[4] Max-Planck-Institut. (o. D.). Ein wichtiger Teil im Krankheitsrätsel ‚Parkinson‘ gelöst. https://www.biochem.mpg.de/5253180/20160128_Steger_Mann (Abgerufen 17.01.2024)

 

[5] Yang, F. et al. (2014). Physical activity and risk of Parkinson’s disease in the Swedish National March Cohort. https://academic.oup.com/brain/article/138/2/269/291630 (Abgerufen 17.01.2024)

 

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